Clinton gemoert
Reps zerstört
Gehasst von EU und der Presse
Er spie ihnen alle in die Fresse
Nun hat er’s geschaft
Aus eigener Kraft
Dafür fast Respekt!
Aber nur fast!
Denn ich ahne dunkel

wie Dieser Spruch auf die Causa passt……

CoLyrik-Satire

Albträume werden hoffentlich nicht zur Realität…

Trumps Glocken

„Welcome to the USA. Enjoy your stay with us!“ Diese einladenden Worte sind wohlwollend gemeint, denkt man sofort. Gelten diese Worte auch ab heute noch, dem 20. Januar 2017, einem historischen Tag, der ab jetzt die Zukunft der Weltgeschichte beeinflussen wird und dies vielleicht nicht nur verbal, sondern mit sichtbar negativen Folgen für die gesamte Menschheit? Diese langatmige Frage stellt sich Frau Deutsch aus Germany, nicht etwa eine Mexikanerin oder Amerikanerin. [weiter ...] »

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Heute nun wird er die Hand heben. Wird schwören auf die großartige Verfassung der Vereinigten Staaten von Amerika, die doch seit seinem erstmaligen Auftreten so uneins sind wie vielleicht nie zuvor. Heute wird er sich sonnen in seiner vermeintlichen Allmacht und sich zujubeln lassen von seiner kleinbürgerlichen und ungebildeten Entourage. der Emporkömmling und Narzisst Donald. Trump, leider, und eben nicht Duck.

Was und wer ist er? Ein unberechenbarer und zügelloser Egomane, ein Kleingeist mit einer für seine geistigen Kapazitäten zu gewaltigen Vision? Ein Kraftsportler, der sich immer wieder zu viele Gewichte auf die Hantel legen lässt? Der weder etwas (an-) stoßen kann noch gar zu reißen vermag? Einer aus der unseligen Riege von Schreihälsen mit Oberlippenbärtchen, mit oder ohne Hammer und Sichel, immer die Hand am Colt, den Finger am Gashahn? Einer, dem die Welt halt nicht genug ist?

Wir werden es (hoffentlich noch) erleben. Und vielleicht kommt ja alles doch ganz anders? Heute ist Inauguration Day. Die Auguren sitzen bereits auf der Balustrade. Das Diner ist angerichtet. Und die CIA hat auf alles ein ganz scharfes Auge. Und auch immer einen Finger am Abzug.

Das könnte eine Chance für die Welt sein…

Anmerkung des Autors: Der nachfolgende Text fällt unter die Kategorie “Der wird doch niemals fertig” – Aber ist das so schlimm? Es gibt so viele Geschichten, die sich in Deutschland tagtäglich abspielen und denen ich noch nicht gerecht werden konnte.

Eine berufstätige Mutter bringt im frühen Morgen ihr quängelndes Kind zur Kindertagesstätte, sie wird im Laufe des Tages einen Anruf auf der Arbeit erhalten, ihr Kind habe hohes Fieber. Sie solle ihr Kind wenn möglich holen kommen.

Für den Vertreter verläuft der morgendliche Besuch bei einer alleinstehenden Oma routiniert, wie aus dem Lehrbuch. Er verkauft einiges. Für einen Juristen ist das Aufregendste des Tages heute der Paketbote, der sich vor seinem Bürofenster mit einem Anwohner streitet, da er diesem die Ausfahrt zugestellt hat und irgendwie ahnt der Jurist, heute wird nichts spannendes mehr passieren. Er denkt an seine Frau und seine zwei Kinder und fragt sich was sie wohl gerade machen, starrt ansonsten seinen Bildschirm an, Löcher in die Luft. Das Telefon bleibt still und so wartet er den ganzen Tag auf Kundschaft. [weiter ...] »

retro look

auf den bühnen der zeit
auch im anblick rasenden verfalls
es wird nie geschehen
dass
wer den mond
und den lachenden papageien
trägt
in seinem banner [weiter ...] »

Das Licht wächst
langsam aus dem Dezember heraus
Die Vorräte im Kühlschrank

gehen wieder mal zur Neige

Wir brauchen Eiscreme
etwas zum Essen Tomaten kühles Bier
Für die langen Abende Zuhause [weiter ...] »

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Von Papp-Jan wurde mir zum ersten Mal in Budapest erzählt, als wir bei Dauerregen durch die schönen Straßenzüge des 19ten Jahrhunderts liefen, als wären wir geradewegs aus einer Zeitmaschine gestolpert. Da er an seinem Geburtstag nicht an der großen Geburtstagsparty teilnehmen konnte, er wieder auf Reisen war, bauten sie einen kühlschrankgroßen Papp-Jan als Ersatz. Wir hatten uns aber einfach so viel zu sagen, da ging einiges unter. So auch die Geschichte um Papp-Jan. – Man weiß ja vorher nie was am Ende noch von Relevanz sein wird.

Wenige Wochen vor Silvester hieß es dann von Jan, ein Freund aus der Heimat würde mitfeiern. “Alle in der Heimat machen öde Pärchenabende oder erwarten Kinder oder so was, richtig langweilig also. Deshalb hab ich ihn zu uns eingeladen.”, bemerkte Jan nebensächlich beim Netflix-Marathon. “Bei dir klingt das wie ein Verbrechen.”, gab ich ihm nur zurück, was er natürlich mit einem Lachen abtat.

Er kommt jetzt mit dem echten Jan rein, an seiner Seite und hat Papp-Jan in seinen Armen. [weiter ...] »

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