(so wunderschön wie heute, so ein Tag, der dürft nie vergeeeeeh’n) [weiter ...] »

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Zum Tode von Dietrich Fischer-Dieskau

Ich singe, wie der Vogel singt,
Der in den Zweigen wohnet;
Das Lied, das aus der Kehle dringt,
Ist Lohn, der reichlich lohnet;
Doch darf ich bitten, bitt ich eins:
Lass mir den besten Becher Weins
In purem Golde reichen. [weiter ...] »

Ohne Bilderrahmen

Sie gestikuliert,

ist völlig irritiert

und starrt an die Wand.

Sie will. Ja und ob sie will!

Jetzt! Sofort! Dort!

Er arbeitet, leitet,

muss geschäftig sein. [weiter ...] »

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Geist, Wille und Verstand
Gehen selten Hand in Hand.
Der Geist will hin zur heiligen Ewigkeit
Der Wille liebt die selbstverliebte Wichtigkeit. [weiter ...] »

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Übernächtigt wirkt das Tafelwasser, klirrend leise.
Wespen drängen ins Korsett, in eine Traummondreise.
Flüchtige Sternkuppen versagen ungesagt, Gartenzwerge als Wortvorlage, den Schriftkram beklagt.
Wortvorlage als Rassen verboten Schild, Solidaritätszuschlag für ein Küchenrollenkind.
Der Staubwedel kreist entlang der Schleuse und wirft Wasser, wie eine Übergardine, Welten entlang. [weiter ...] »

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Weiße Nelken zum Muttertag

Es ist kurz vor 12 Uhr mittags. „Spiel mir das Lied vom Tod“ läuft in wenigen Sekunden vom Band und beschallt den Raum. Gleich betritt die verehrte Mutterfunktion im Wesen einer gebärfreudigen Frau, die Kunstikone der Unantastbarkeit, den Saal des großen Schweigens. Sie ist die Übermutter des kommerziellen Muttertags und vergleichbar mit einem Sektenführer bzw. Diktators. [weiter ...] »

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