Du fragst mich, zunaechst noch ziemlich beiläufig, was mir zu diesem Bild so alles einfällt.

Ich entgegne, dass ich endlose Geschichten darueber erzählen koennte, ich möchte es aber nicht.

(Schön finde ich es nicht, das Bild. Zwei farblose, sich nebeneinander befindende, stehende? Personen, bestehend aus Kopf und Rumpf, mit konturlosen Gesichtern)

Nun erzaehle schon, weiche mir nicht aus, ich moechte dadurch auch etwas ueber dich erfahren. [weiter ...] »

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oder: Die ethische Überlegenheit der Deutschen über den Rest der Welt

Nachdem die Moraltrompete aus der Uckermark vier weitere Jahre das deutsche Volk (neuerdings: Die-die-schon-länger-hier-leben) beglücken, ja auch Europa und vielleicht auch die Welt „zusammenhalten“ will- ist es einmal an der Zeit zu durchdenken was da eigentlich passiert. Wie ist die Seelenlage eines Volkes zu bewerten, dass mit hoher Wahrscheinlichkeit Frau M. und irgendwelche roten oder grünen oder gelben Mitläufer wieder an die Macht wählt. Ist es Verzweiflung über mangelnde Alternativen? Trägheit? Oder trifft die Politik dieser Dame den Nerv so vieler Zeitgenossen? [weiter ...] »

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CoLyrik-Kurzgeschichte

Das Haus am Wegesrand

Erst wenn ein Mensch stirbt, erkennt man oftmals, dass diese Person außergewöhnlich war. “ Dieser prägnante Satz des Bestatters Nothelfer schwirrte wie ein kleines hyperaktives Totenkopfäffchen durch Mariannes Kopf und sie starrte währenddessen bewegungslos nach draußen. [weiter ...] »

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Hat der Mopfrisurenträger
einen Kreideberg gefressen?
Und nun sollen alle Geister,
die er rief, brav Ruhe geben?
Trumpels Wort und Werke
waren unerhört gemein,
aber seine Geistesstärke
deucht mir allzu klein. [weiter ...] »

spinnerei

Wie doch die Zeit vergeht. Die letzten Wochen sind wie ein heftiger Wind durch mich hindurchgerauscht, tief und heftig. Einen Monat war ich in Nepal dem tapferen kleinen Staat im Himalaya, eingezwängt zwischen seinen übermächtigen Nachbarn China und Indien. War raus aus dem Alltagsgeschehen, weit weg, eine andere Welt. Und nun bin zurück, und alles klingt noch nach, chaotisch und gewaltig. und auch der Alltag hat mich wieder. Nun ja, ich hab ihn wieder, genaugenommen, zu bewältigen, natürlich. [weiter ...] »

Fäkalienakrobatik

Ein Gedicht

steht mir gut zu Gesicht,

dachte ein Darmkünstler,

stand nicht nur dumm rum,

sondern begann zu performen,

so ähnlich wie Politiker von Welt,

teils nüchtern und keineswegs schüchtern, [weiter ...] »

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Die Killary ist, wie man hört

nach einer Wahl doch sehr verstört

ein Trumpelgetier-nicht sehr fein

goss Jauche in den Siegeswein

den hatte man schon kaltgestellt

nun wunderte sich alle Welt

warum das dumme-dreiste Volk

anders gewählt als man gewollt [weiter ...] »

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