“Du wolltest doch nur sehen wie weit du bei mir gehen kannst.”, wirfst du mir still und heimlich vor.

Ich aber dachte wirklich mit dir muss ich die üblichen Spielchen nicht spielen. Das du meine Trickkiste durchschaust und Verständnis entwickelst. Wenn du dir vorkamst, als hätte ich nur mit dir gespielt, tut es mir wahnsinnig leid. – Und falls doch, falls ich doch mit dir gespielt habe, dann nicht so wie du denkst.

Ich war es einfach satt. [weiter ...] »

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Beim LABO

Im Radio sprechen sie vom heißesten Tag
seit Beginn der Wetteraufzeichnung.
Wir harren aus wegen der Duldung
geduldig geschlagene sieben Stunden.

Der überfüllte Warteraum
im Schweißgeruch vieler Nationen
schweißgebadet auch wir. [weiter ...] »

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Sinnlose Verrenkungen

Wer sich im Leben zu sehr verbiegen muss,

um senkrecht durchzustarten,

damit man noch rechtzeitig die Kurve nimmt,

sollte über ein Gehirntraining nachdenken.

Ohne sich dabei

aber dermaßen den Kopf zu verdrehen,

um dann leuchtende Sterne zu sehen,

die wirklich nichts zur Sache beitragen…

Laufe mit Vernunft durchs Leben!

© Corina Wagner, September 2016

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○●

Kims Engel

„Wow!“, flüsterte Kim und starrte währenddessen gegen die Schlafzimmerdecke. Dort betrachtete sie einen kleinen nackten Engel aus cremefarbenem Stoff, dessen Gesicht so genäht war, dass er sie pausbäckig angrinste. Seine Flügel waren mit goldenem Garn eingefasst. Er baumelte an einer 15 cm langen bernsteinfarbenen Glasperlenkette, die an einem verzierten Messinghaken hing. In jenem Moment hatte sie den Eindruck, als hätte jener Engel, der inzwischen eine kleine Ewigkeit dort hing mit ihr kommuniziert. Sie hatte ihn vor Jahren auf einem Flohmarkt entdeckt. Da saß er auf einem ramponierten Regal aus der Gründerzeit und frohlockte. Es war Liebe auf den ersten Blick. [weiter ...] »

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Pause

“Da haben sich zwei letztens in der Bahn auch drüber unterhalten.”, werfe ich nur in die Runde und schenke ihr sonst eigentlich wenig Aufmerksamkeit. Waren wir immer schon so wunderlich?, frage ich mich, während an meinem Tisch fleißig über die Vorstellung von Arbeit diskutiert wird.

“Ja? Ja, das ist doch super. Ich meine, eigene Ideen zu haben. Das ist doch schon mal was. So haben wir damals ja auch mal angefangen.”, entgegnet  B.

B. hat es momentan schwer. Er findet nach fast 3 Monaten, seit er den Master in der Tasche hat, immer noch keinen Job. Dabei gibt es weitaus schlimmeres. Ich kenne da eine, die arbeitet an der Kasse. Mit abgeschlossenem Studium. Seit 3 Jahren. Das ist ihm immerhin bis jetzt erspart geblieben.

“Ich weiß nicht, Mann. [weiter ...] »

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“Würde mich freuen von Dir mal wieder ein hasiges Pöm zu lesen
(also leg die Karotte mal zu Seite und greif zur Feder:))”

Hab ich gemacht. Die Feder bleibt immer in den Ritzen zwischen den Tasten hängen, ich bin völlig raus aus der Schreiberei.

So schnell kann’s gehen.

Weil, da wird man mir zustimmen müssen, ein Bild mehr sagt als tausend Worte. [weiter ...] »

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