Die Reste der SPD sollen also jetzt endgültig von Merkel verspeist werden, nur damit Madame weiter ihr Ego pflegen und die große internationale Friedensstifterin spielen kann?

Zudem: Die CDU will weiter den Marschton blasen. Man guckt ja nicht hinter die Fassade, aber sie hat eben keinen Hammer-Kandidaten, der Merkel ersetzen könnte. Der Nachwuchs ist noch nicht so weit. Sein Mantra lautet vermutlich “Merkel – die Alternativlose, an der wir gut und gerne kleben, bis wir selber Kanzler werden können”… [weiter ...] »

Ich stehe an der Fleischtheke und beschreibe Jan gerade in einem unverständlichen mambo jambo, was an der Bushaltestelle passiert ist, weil ich es selber immer noch nicht ganz verstehe, als er mich in meinem wilden Getippe unterbricht und fragt: “Hast du eigentlich die letzte Folge Neo Magazin Royale gesehen?”

“Was darf’s für Sie sein?”, fragt die Fleischfachverkäuferin, als sie mit dem letzten Kunden durch ist und nun meine Aufmerksamkeit möchte. “Ähm, erst mal 600 kg Gehacktes, halb und halb.”, ein Danke schiebe ich noch schnell hinterher, dann stecke ich meine Nase wieder ins Handy und tippe: “Meinst du die Folge zum Reichspark, der Themenpark für die ganze Familie zur spielerischen Aufarbeitung der NS-Zeit mit 25 Restaurants und jeder Menge Spaß für Groß und Klein; ja, hab ich.  [weiter ...] »

November – Zeit für eine humorvolle Kurzgeschichte…

Beim Discounter

Es ist Anfang November, ein Samstag. Das Leben pulsiert unaufhörlich in den Städten. Dichtes Gedränge und Geschiebe herrscht bereits kurz nach Ladenöffnung beim Discounter, so als gäbe es kein Morgen mehr. Ich versuche cool zu bleiben. Doch wenn ich sehe, wer hier um diese Uhrzeit bereits einkauft, möchte ich nicht sehr alt werden. [weiter ...] »

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am meer

“Diese Kühe da” sagst du, um die peinliche Situation zu überbrücken -”Haben wirklich Sinn für Humor”.

Und du schaust hinunter auf den grünen Rasen vor deiner Haustür, der eigentlich schon lange kein Rasen mehr ist.
Es ist Schnittlauch, ein Meer von Schnittlauch… [weiter ...] »

“Was hörst du denn da?”, zieht er an einem meiner Kopfhörer und mich damit aus den Gedanken; worüber ich sehr froh bin, denn, wenn einem die letzte Nacht noch in den Knochen steckt, dann kann man eh nicht geradeaus denken. Wenn man davon geträumt hat, dass man knietief im Wüstensand steckt und mit vorgehaltener Waffe gezwungen wird doch bitte schön sein eigenes Grab zu schaufeln, ist es mit dem friedlichen Schlaf dahin.

Turn Blue von The Black Keys, jetzt gerade ähm … läuft … äh … warte … wow … Years in Review - ha, und wie war der Film gestern?”, lache ich über diese Symbolhaftigkeit. “Genial, das war ja mal ein Spektakel! [weiter ...] »

Jessica Purkhardt (Frankfurter Neue Presse vom 9. November 2017) bringt das, was am 08.11.2017 zwar medial begleitet, aber keineswegs in dem Maße, wie es verdient wäre, auf den Punkt: “Ist es gerecht, eine Frage zu stellen, bei der unter den zwei vorgegebenen Antwortmöglichkeiten die richtige gar nicht dabei ist?” Die rhetorische Frage, deren Beantwortung ich mir an dieser Stelle spare, sagt viel über die bisherige Gesetzeslage und das dominante heteronormative Klima unserer Gesellschaft aus. [weiter ...] »

Ich gehe meinen Weg

hin – und wieder zurück

Damit gewinne ich an Gleichgewicht

Ich breche

einen blauen Zweig vom Himmel

Dadurch gewinne ich sogleich

an Leichtgewicht

Zum Mond [weiter ...] »

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