Meine Pankreas macht mir zu schaffen,
Sie macht mich förmlich zum Affen.
Dumpfer Schmerz im Oberbauch,
Seit Monaten steh ich auf dem Schlauch. [weiter ...] »

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Lieber Rudi Dutschke- äh Recep Erdogan,

würde Vati sagen, also wenn Vati loslegt, dann bringt er so seine Argumente, zum Beispiel Fall Erdogan sagt Vati, möchte ich gern mal mit sprechen, wirklich, und wisst ihr, was ICH ihm dann sagen würde? Lieber Recep E., würde Vati sagen, das ist ja alles ganz gut und schön, aber kaputtschlagen kann jeder. Doch wie is es denn mit Demokratie, unabhängiger Justiz, Freiheit?
Dafür haste gerade nach Berlin getrötet: “Wer sind Sie, dass Sie so mit dem Präsidenten der Türkei reden? Beachten Sie Ihre Grenzen!” Du größenwahnsinnige dauerbeleidigte Leberwurst vom Bosporus. [weiter ...] »

Das Belanglose ist das Besondere

und Freizeit, dieses rare Gut
tut meistens ganz oft ganz besonders gut.

So liege ich denn, nichts verneinend, nichts bejahend,
in Augenhöhe mit duftend buntem Phlox

es raschelt, rauscht und duftet
ich schliesse die Augen und die Gedanken es luftet [weiter ...] »

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Terror unser in Europa
geheiligt sei deine tödliche Politische Korrektheit.
Dein nächster Terroranschlag komme.
Deine Islamisierung gelinge. [weiter ...] »

Hände

Hände greifen, Hände tasten.
Hände streicheln, Hände rasten.
Hände schlagen, Hände würgen,
wer kann für seine Hände bürgen. [weiter ...] »

“Jetzt sag doch auch mal was! – Nicht nur zuhören, auch mal was sagen! Wir sehen uns so selten, da kannst du dich ruhig mal am Gespräch beteiligen.”, haut mir Jan brüderlich auf die Schulter, holt mich aus meinen Tagträumereien.

“Ja, tschuldigung! Ich verarbeite noch immer den LSD-Trip von gestern Abend.”, lächele ich verkrampf, in der Hoffnung hier ist das richtige Publikum für solche Witze. – Dabei stehe ich so dermaßen neben mir und bin so fertig, weil ich gestern von der Arbeit gekommen bin und den ganzen Abend über wie ein kleines Kind in mein Kopfkissen geheult habe.

Ich weiß auch nicht, woher das auf einmal kam. Es ist, als ob mir das Leben im Moment zwischen den Fingern entrinnt und [weiter ...] »

Mein Lieblingsschriftsteller Stefan Zweig beendete sein Leben bekanntlich mittels Selbsttötung. Wenn man hier überhaupt von Tötung sprechen kann. Freitod klingt vielleicht noch am besten. Er nahm das Barbiturat Veronal zu sich. Angeblich 25 Stück. Seine Frau folgte ihm freiwillig. Stunden später.

Warum ich den Begriff Tötung in Zweifel ziehe? Ganz einfach: Im Universum verschwindet nichts.
Materie ändert immer nur ihre Erscheinungsform, dessen bin ich mir absolut sicher.
Stefan Zweigs Realpräsenz ist allerdings Vergangenheit. Aber er selbst ist mitnichten tot. [weiter ...] »

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