Archiv von Bambulie

Ich fröne mit Freuden dem schriftstellerischen Dilettantismus!

Still wandelnd will ich gehen
Abseits des Waffenklangs.
Dem Abgrund mich entziehen
Den Erdensöhnen mich entreißen.

Den Weibern wird gekündigt
Von nun ab keine Wolllust mehr.
Verhärmt sitz ich in der Klause
Im TV spricht Gundula Gause. [weiter ...] »

Frage

Eine bedenkenswerte Frage von Vilfredo Pareto aus dem Jahre 1900: “Was soll man anfangen mit Männern, die kein Fleisch essen, keinen Wein trinken und bescheiden die Augen niederschlagen, wenn sie eine schöne Frau sehen?”

Der zürnende Dichter,
Weckt allerlei Gelichter.
Den Alltag und den Frieden,
War so schön hienieden!

Da kam der zürnende Buchstab,
Riss entzwei die Myrtensträuche [weiter ...] »

Fürchtet den Dichter nicht,
wenn er edel zürnet,
sein Buchstab tötet,
aber es macht Geister lebendig der Geist.

Hölderlin

Die Welt verändern! Dies ist das hehre Ziel so manch eines systematisch herangezüchteten Narren, den so nur die westliche Hemisphäre hervorbringen konnte. Und während sich der Narr vergeblich bemüht die Welt zu verändern, verändert die Welt ihn. Und wie! Am Ende löst sich der Narr in seine Atome und Moleküle auf. Und die Welt dreht sich weiter.

Hydrobiologie

Geboren wird der Mensch als nasser:
Ein Säugling ist fast durchwegs Wasser -
Bis er, obwohl er saugt und säuft,
Auf dieser Welt sich trocken läuft.
Erst wird ers, meistens, hinterm Ohr -
Zuletzt vergeht ihm der Humor.
Und, leider, bis ins Mark verdorrt,
Lebt er Jahrzehnte lang noch fort.

Eugen Roth (1895-1976)

Der Elefant im Raum
Schlägt sehr viel Schaum.
Schaum der nicht zu durchdringen ist,
Da er den Verstand auffrisst.
Angst vor persönlichen Nachteilen.
Repressalien oder die Furcht [weiter ...] »

« Ältere Einträge § Neuere Einträge »