Archiv von Stefan Schürrer

Stefan Schürrer, Schriftsteller.

Eine kurze Erklärung zu den hier veröffentlichten Texten:

1. Nicht alle hier genannten oder indirekt erwähnten Fakten haben eine fundierte Quelle, noch entsprechen sie der Wahrheit. Der Sinn dahinter, hinter den manchmal verzerrten Darstellungen der Wahrheit, liegt darin, zu Diskussionen anzuregen und den Leser dazu zu animieren, sich selber zu informieren.

2. Zu schreiben heißt für mich, eine fiktive Welt zu kreieren. Beim Schreiben erschafft man Fantasien, Lügen und Imaginationen. Man dehnt die Wirklichkeit, man schmückt sie aus.

3. Ich bediene mich wie jeder Künstler bei anderen Kunstformen, gebe aber keine meiner Quellen preis. Wenn ich meine Quellen angeben würde, könnte der Eindruck entstehen, die meisten meiner Texte wären eine Auseinandersetzung mit den verschiedenen Quellen, was ich vermeiden möchte.

4. Die Meinung des Schriftstellers ist nicht gleichzusetzen mit der Meinung, die in den Texten wiedergegeben wird.

5. Ich benutze zeitverdichtet, um mich auszuprobieren.

6. Wer Fehler findet, darf sie behalten oder mich liebevoll darauf hinweisen. Die Entstehung von Texten ist ein langwieriger Prozess, bei dem man die Texte manchmal hundertmal liest, bevor man sie postet. Da kann man Fehler schon einmal überlesen! Ich bitte also schon vorab um Entschuldigung. ;-)

Aktuelles Projekt:
E-Book “Die frühen Jahre eines Versagers” kostenlos auf https://stefanschrrer.wordpress.com/

Autorenseite:
https://www.facebook.com/StefanSchuerrer/

ok,

let´s meet

and have some fun,

there,

where we sat in the green [weiter ...] »

“Ihre nächsten Anschlüsse sind…”, stottert die Ansage, während ich meine Augen zusammen kneifen muss, um ein Schild genauer zu lesen.

“Bahnsteig hat Gefühle. Rollstühle und Kinderwagen und Koffer mit Rollen nicht ungefragt abstellen.”, steht das da wirklich oder entwickele ich schon eine Leseschwäche? – Ach, wahrscheinlich lese ich einfach wieder, [weiter ...] »

Ich hätte eigentlich mit diesem berühmten Samuel Beckett-Zitat antworten sollen – Ever tried. Ever failed. No matter. Try Again. Fail again. Fail better. – als sie hochnäsig meinte, dass hast du schon nach deinem ersten Buch gesagt und das zweite Buch habe ich auch nie zu Ende lesen können – in diesem Moment hatte ich mich wirklich wieder gefragt, warum ich mir das eigentlich wieder antue.

Aber ich war in letzter Zeit auf zu wenig Partys, war zu lange und zu oft zu Hause vor meinem Laptop geblieben und habe mir auf meinen schön formulierten Sätzen einen runter geholt, metaphorisch gesprochen; ich musste wieder unter Leute [weiter ...] »

Ich lag gerade am Rand meines Bettes, als hätte ich irgendjemandem einen Platz freigehalten, und starrte mein halb vollgeschriebenes Notibuch inspirationslos an, da stehen unter anfänglichen Qualen einzelne Wörter auf und tanzen am Anfang langsamer, dann immer schneller über die karierten Seiten, in einer nur ihnen bekannten Melodie und ziehen über die Seiten wie lange Züge auf verschnörkelten Gleisbahnen durch ein Sumpfgebiet an Bedeutungen.

Ein Magier hatte sich in einem der Züge als Abendprogramm vorgestellt, er möchte seine Tricks vorführen.

Der Nebel der Erkenntnis hatte sich über das Blatt gelegt und versprach mir mit den herannahenden Schatten eine rosige Vergangenheit, aber nur eine Rostige wurde bei mir abgeliefert. Der Himmel verdunkelt sich, schwarze Wolken ziehen sich am Himmel zusammen. Ein Sturm zieht auf, aber seid ihr bereit?

[weiter ...] »

Es gibt Schriftsteller und es gibt Schriftsteller mit Freunden und ich würde von mir behaupten, ich bin in meinem bisherigen Leben schon als beides betitelt worden.

Einer, der am liebsten jedesmal auf drei Protesten gleichzeitig wäre, sagte letztens: “Wieso hat sich der Manchester-Spast eigentlich erst nach dem letzten Song in die Luft gejagt? [weiter ...] »

in my younger and more vulnerable years … ist der erste Satz von The Great Gatsby, geschrieben und veröffentlicht um 1925 von F. Scott Fitzgerald.

Man kann jetzt anfangen und ganze Listen erstellen von ersten Sätzen großer Romane, aber wen interessiert sowas überhaupt - jetzt mal im Ernst? Es ist doch nur eine weitere Ablenkung, ein weiterer Link, den man in seiner Mittagspause anklicken kann, um ein bisschen Langeweile zu überbrücken.

Es ist auf jeden Fall der Roman, mit dem er den meisten Menschen heutzutage in Erinnerung geblieben ist – sein eigentlicher Erfolg war zu der Zeit aber schon lange vorbei. Die MenKschen damals waren es einfach leid über reiche Schnösel zu lesen, die sich in ausgelassenen Partys amüsierten.

Die Wirtschaftskrise hatte das Land durchgeschüttelt und [weiter ...] »

Ich sitze mit meinen Freunden zusammen und lausche gedankenverloren ihrem gewohntem Geschwafel, denke mir dabei meinen eigenen Kram: Das Problem mit Metaphern ist doch – oder sollte ich sagen, das Problem, wenn man nur in Metaphern redet, ist doch – dass die Menschen irgendwann nicht mehr unterscheiden können zwischen deinen alltäglichen Geschichten, zwischen einer lustigen Anekdote, von wegen Das ist mir gerade passiert und einer Parabel, einer Metapher, mit der du etwas klar machen willst. [weiter ...] »

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