Archiv von Stefan Schürrer

Stefan Schürrer, Schriftsteller.

Eine kurze Erklärung zu den hier veröffentlichten Texten:

1. Nicht alle hier genannten oder indirekt erwähnten Fakten haben eine fundierte Quelle, noch entsprechen sie der Wahrheit. Der Sinn dahinter, hinter den manchmal verzerrten Darstellungen der Wahrheit, liegt darin, zu Diskussionen anzuregen und den Leser dazu zu animieren, sich selber zu informieren.

2. Zu schreiben heißt für mich, eine fiktive Welt zu kreieren. Beim Schreiben erschafft man Fantasien, Lügen und Imaginationen. Man dehnt die Wirklichkeit, man schmückt sie aus.

3. Ich bediene mich wie jeder Künstler bei anderen Kunstformen, gebe aber keine meiner Quellen preis. Wenn ich meine Quellen angeben würde, könnte der Eindruck entstehen, die meisten meiner Texte wären eine Auseinandersetzung mit den verschiedenen Quellen, was ich vermeiden möchte.

4. Die Meinung des Schriftstellers ist nicht gleichzusetzen mit der Meinung, die in den Texten wiedergegeben wird.

5. Ich benutze zeitverdichtet, um mich auszuprobieren.

6. Wer Fehler findet, darf sie behalten oder mich liebevoll darauf hinweisen. Die Entstehung von Texten ist ein langwieriger Prozess, bei dem man die Texte manchmal hundertmal liest, bevor man sie postet. Da kann man Fehler schon einmal überlesen! Ich bitte also schon vorab um Entschuldigung. ;-)

Aktuelles Projekt:
E-Book “Die frühen Jahre eines Versagers” kostenlos auf https://stefanschrrer.wordpress.com/

Autorenseite:
https://www.facebook.com/StefanSchuerrer/

“Brauchst du Hilfe?”, frage ich die Kollegin nach einer langen Besprechung, die gerade die Aktenordner zusammen sucht und schon bei drei, jetzt bei vier schweren Aktenordnern angekommen ist und wenn ich ehrlich sein soll, selbst ich hätte Probleme, sie alle auf einmal zu balancieren.

“Nein, nein. Ich bräuchte nur Hilfe beim Aufschließen der Tür.”, “Da kann ich dir auch helfen.”, sagt unsere Kollegin und beide marschieren den Flur entlang, weg von der Besprechung den Flur runter und weil ich sowieso in diese Richtung will, stolpere ich ihnen hinterher und biege links ab, wo sie rechts gemeinsam in ihre Büros gehen, setze mich an meinen Schreibtisch, in mein leeres Büro und lasse den Tag langsam Revue passieren. [weiter ...] »

“Schlaft gut!”, schickte ich ihnen gerade noch einen Kuss-Smiley über Whatsapp, schließlich würde morgen wieder eine Party anstehen! – Ich kann es kaum noch erwarten, alle Pappnasen mal wieder auf einem Haufen zu haben, auf die alten Zeiten anzustoßen und zu feiern, das Leben zu bejahen, ein Flachwitze-Contest zu starten, sich die Pizza gegenseitig vom Teller zu stehlen, neue Superhelden zu erfinden etc pp.

Ich hatte ja gerade nur ein ganzes Wochenende Spaß hinter mir, da geht noch mehr! Wir sind mit dem Auto der Mutter über Landstraßen zwischen Maisfeldern hindurch gefahren, haben unsere Witze gemacht, Stell dir vor, jetzt kommt Jumanji-mäßig ein Nashorn durch das Mais gebrochen und rammt unser Auto! und natürlich konnte einer noch einen draufsetzen, [weiter ...] »

“Jetzt sag doch auch mal was! – Nicht nur zuhören, auch mal was sagen! Wir sehen uns so selten, da kannst du dich ruhig mal am Gespräch beteiligen.”, haut mir Jan brüderlich auf die Schulter, holt mich aus meinen Tagträumereien.

“Ja, tschuldigung! Ich verarbeite noch immer den LSD-Trip von gestern Abend.”, lächele ich verkrampf, in der Hoffnung hier ist das richtige Publikum für solche Witze. – Dabei stehe ich so dermaßen neben mir und bin so fertig, weil ich gestern von der Arbeit gekommen bin und den ganzen Abend über wie ein kleines Kind in mein Kopfkissen geheult habe.

Ich weiß auch nicht, woher das auf einmal kam. Es ist, als ob mir das Leben im Moment zwischen den Fingern entrinnt und [weiter ...] »

“Mein Problem ist gerade, ich stecke zwischen zwei Träumen fest.” “Wie meinst du das denn jetzt?” “Ich würde wirklich zu gerne mit dem einen Traum einschlafen und nach einer erholsamen Nacht mit einer schönen Geschichte für alle Beteiligten wieder aufwachen. Das Problem ist, während ich träume, zieht vor meiner Tür die Welt ihre Bahnen und in meinem Hinterkopf wartet dieser andere Traum schon darauf geträumt zu werden… und langsam aber sicher wächst er und wäscht und und und…”, ringt er nach den Worten.

“Und was?”, erwidert sein Freund gespannt. “Ah, ich weiß auch nicht.”, rauft er sich die Haare. “Ach, komm! Du musst es doch wissen!”, haut er fast auf den Tresen.”Ich muss gar nichts wissen! – Komm, lass mich in Ruhe damit…”, winkt er ab. “Aber du hast doch damit angefangen!”, zwinkert er nun nervös mit seinem rechten Auge, ein Tick, der ihm keine Partie Black Jack gewinnen lässt. [weiter ...] »

“Ihr kindliches Ungestüm war wirklich schwer in Einklang zu bringen mit der geistigen Reife, die man aus ihrem Werk herauslas, da konnte er sich dem Staunen der Kritiker nur anschließen. [weiter ...] »

Taube

ok,

let´s meet

and have some fun,

there,

where we sat in the green [weiter ...] »

“Ihre nächsten Anschlüsse sind…”, stottert die Ansage, während ich meine Augen zusammen kneifen muss, um ein Schild genauer zu lesen.

“Bahnsteig hat Gefühle. Rollstühle und Kinderwagen und Koffer mit Rollen nicht ungefragt abstellen.”, steht das da wirklich oder entwickele ich schon eine Leseschwäche? – Ach, wahrscheinlich lese ich einfach wieder, [weiter ...] »

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