Archiv von S. Steinebach

Worte lassen sich nicht zwingen
nur sanft in richt’ge Formen bringen
Worte sind des Dichters Brot
d’rum bringt er sie ins rechte Lot.

Und so wird Wort um Wort gerungen
bis das Gedicht ist wohlgelungen
und hat der Dichter das geschafft
erfreut es seine Leserschaft!

Mehr von mir gibt es auch hier: Lesestübchen für Interessierte

ach ja vulgär
das fällt mir schwär
ich schäm mich sähr
ich denk was wär

tät das dann einer lesen

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Wenn ich durch Ladenstraßen geh‘
und glänzend Schaufensterdeko seh‘
dann kommt ein gar wohliges Gefühl
da steht ein festlich Krippenspiel

Und doch scheint etwas falsch zu sein
trotz Weihnachtsmann und Kerzenschein
ein Blick auf das Kalenderblatt
findet Weihnachten im September statt [weiter ...] »

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Es war ein warmer Frühlingstag vor beinahe 18 Jahren. Mein damaliger Liebster und ich hatten uns einen Paris-Urlaub gegönnt. Paris, die Stadt der Liebe und der Kathedralen. Besonders die gotischen Kirchen hatten es mir angetan. Nahm doch die europäische Gotik, wie nachzulesen war, in Frankreich in St. Denis und Chartres ihren Anfang. Louis Charpentier schreibt in seinem Buch, dass die „Notre-Dame“-Kathedralen von Bayeux, Rouen, Amiens, Laon, Reims, Paris, Chartres und Evreux das Sternbild der Jungfrau bilden. [weiter ...] »

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Wir bauen ein Haus.
Stein auf Stein und auf solidem Grund.
Der Boden ist aus Vertrauen gegossen.
Die Mauern bestehen aus Liebe.
Die Fenster sind aus Seelengleichklang
und das Dach ist mit Zärtlichkeit gedeckt. [weiter ...] »

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Seit meinem Unfall (Tom mit den roten Haaren) waren Tom und ich die besten Freunde. Und auch einige Jungs, die in unserer Nachbarschaft wohnten, suchten nun seine Nähe. Schließlich war er groß und stark und versprach so Schutz für uns Schwächere. Wir gründeten so etwas wie eine Bande. Tom sollte eigentlich Vorsitzender werden, aber er wollte nicht, also leitete ich die Gruppe. [weiter ...] »

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Mir träumte einst, es gäbe eine Liebe, die währte ewiglich und überdauerte Zeit und Raum. Da wäre etwas, das im Strudel der Gezeiten verloren gewesen sei, unglücklich und verloren, aber nicht für immer. Und ich wähnte, ich müßte nur genug Leben leben, um diese zu finden. Wiederzufinden. Und ich lebte diese Leben, Stück für Stück. Stets war ich auf der Suche. Nach ihm. [weiter ...] »

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Groß und sachlich kalt steht das Gebäude vor mir. In einem dieser unendlich scheinenden Räume dort schlägt ein großes Herz. Ein liebevolles Herz. Zwei faltige Hände, die so vieles konnten, als Du noch bei uns warst. Sie gaben Zärtlichkeit und konnten auch böse Knuffe verteilen, wenn die Rasselbande mal wieder nicht spurte. Sie strickten, häkelten und nähten, zauberten feine Gerichte, die ein Kind glücklich machten. [weiter ...] »

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