Freistil

Freistil Archiv.

Mücken steigen auf, in der Morgensonne.
Viele sind es, sie kommen von überall.
Heute feiern sie.
Quitten liegen auf dem Rasen,
einige hängen noch im Baum,
verströmen ihren Duft.
Ich verlaufe mich,
in meinen Gedanken, [weiter ...] »

Meghalaia

Die Sonne zieht sich von uns zurück
wieder.
Felder sind abgeerntet Schätze sind geborgen.
Wir werden nicht verhungern in der kalten Dunkelzeit.
Erdenschoß und Sonnenkraft
ihr schenkt uns die neuen Tage & Liebe und Vertrauen.
Wind spricht durch deinen Mund
Meine Frau, versteht dich
Ich verstehe dich
Die Kinder verstehen dich [weiter ...] »

Herbst

Schönstes Herbstwetter

lockt nach draußen ins Freie

Die Sonne strahlt,

als gäbe es kein Morgen mehr

.

Du bist bestimmt begeistert

Vorfreude ist doch bekanntlich

die schönste Freude

Dafür liebe ich Dich [weiter ...] »

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Auf SPIEGEL online erschien gestern ein lesenswerter Kommentar von Sascha Lobo: Plädoyer für den digitalen Soli. Darin kritisiert der Verfasser, auch fast 30 Jahre nach der Wende fehle eine Vision Ost, der Westen habe die größte Integrationsaufgabe verschlafen. Es gebe aber weiterhin Möglichkeiten, den Osten nach vorne zu bringen.

Und ja, dieser Analyse ist ohne Wenn und Aber beizupflichten. Allerdings ist zu befürchten, dass auch dieses Mal nichts substanziell Richtiges getan wird, denn die Maschine der Berliner Combo … stottert. Es bleibt zu befürchten, dass weiterhin so weitergemurkelt wird wie bisher. Es sei denn, die SPD haut endlich einmal auf den Kabinettstisch und macht den Schwarzen klar, dass es bereits fünf nach zwölf ist. [weiter ...] »

dem blauen

Die Pappelblätter zittern im Winde, vor dem blauen Mittagshimmel.

Der letzte Septembertag.

Momente kommen und gehen, manche fühlen sich gleich an.

Es gibt keinen wirklichen Grund zur Freude, außer, ich lasse die Erinnerung frei, keinen zur Trauer, außer, ich halte die Erinnerung fest.

Ich versuchte beides, also bin ich verwirrt.

Atem kommt… und geht, das ist wunderbar, das bin ich, das ist, mein, Leben.

Ihm sind gewidmet:                      Das Rauschen der Pappeln, die Herzschläge, das Warten, das keines ist, sowie all das Andere

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Die Phase geringer Sonnenaktivität ist noch lange nicht zuende. Jedoch die des Sommers. Seltsame Winde wehen wieder über’s Haus.
Wir stellen nun den großen orangenen Kürbis vor die Tür, als Erinnerung an die großartige, zuweilen auch grausame Kraft der Sonne.

Unsere Regierung rät dazu Vorräte anzulegen, für besondere bzw schwierige bzw katastrophale Ereignisse. Da alles, was unsere Regierung verlautbaren lässt, meistens immer eine doppelte Botschaft enthält, habe ich das folgendermaßen interpretiert:

Leute, legt euch einen Vorrat an Beharrlichkeit und Leidensfähigkeit an, denn wir wissen, dass es nicht einfach ist mit uns, mit dem,  was die Umstände uns abverlangen, und überhaupt, haltet durch, alles wird sowieso nicht besser.

Ich hab das nochmal modifiziert in: Vernunft, Optimismus und Vertrauen in das eigene Denken, jetzt erst recht.

Heute jährt sich zum 100. Male der Geburtstag des Widerstandskämpfers Hans Scholl, der mit seiner Schwester Sophie und seinen Freunden die “Weiße Rose” gründete und 1943 wie jene in einem widerlichen Schauprozess von Robert Freisler, einem fanatischen NS-Richter, nach heutigem Rechtsverständnis rechtswidrig zum Tode verurteilt wurde. Sieben Mitglieder der Weißen Rose bezahlen ihren Mut mit ihrem Leben: Willi Graf, Professor Kurt Huber, Hans Leipelt, Christoph Probst, Alexander Schmorell und die Geschwister Scholl. [weiter ...] »

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