Ach ja...ach nee!!!

Ach ja...ach nee!!! Archiv.

Es war einmal ein Maulheld, der sonderte zu jedem Thema ungefragt seine Sprechblasen ab. Mal bramarbasierte er, man könne von 416 Ocken im Monat gut und gerne leben. Tags drauf erinnerte er sich an das hohe C in seinem Clubkürzel und verlangte, das ungeborene Leben besser zu schützen. Und er jammerte, in Dschörmänie werde ja der Tierschutz (!) viel ernster genommen. Jaja, man merkt die Absicht und man ist verstimmt- der Mann würde am liebsten den § 218 wieder in seiner alten Form zurückhaben, Full Metal Jensenmann mit Strafe und Gedöns. Die Sehnsucht nach Adenauers Fünfzigerjahre-Mief muss bei ihm ja gaaanz groß sein.
Dann aber, bester Jens Spahn, vergiss bitte eines nicht: Damals galt auch noch der § 175! Auch mit Strafe und Gedöns. Und die Ehe für alle war noch nicht einmal ein Gedankenfurz.

Eins muss man den Figuren ja lassen: einen etwas eigenartigen … Humor haben sie auf jeden Fall! Der Wohlstand soll bei allen ankommen. Unglaublich, diese Zuversicht. Ich bin nachgerade euphorisch. Und dabei zeichnet sich doch die erneute Umbettung unvorstellbarer Geldmengen aus dem öffentlichen Topf in die Tresore “systemrelevanter” Banken als durchaus vorstellbare Möglichkeit am Horizont ab, newa? [weiter ...] »

Gibt’s denn den alten Trollmichel noch, Trollmichel noch, Trollmichel noch,
Gibt’s denn den alten Trollmichel noch, Trollmichel noch???
Jaaa er lebt noch, er hackt noch, er späht noch,
Jaaa er hackt noch, er späht noch, bei uns in Berlin.

Ich bin gerne im Netz unterwegs, erledige vieles via Mail. Dabei achte ich auf den jeweiligen Anlass, denn über meine Daten möchte nur ich allein verfügen. Allerdings bin ich mir trotz all meiner Sicherungsmaßnahmen ( eine ganze Armada von Passwörtern, Virenscanner etc.) nie 100% sicher, ob wirklich alles clean ist. Deshalb nutze ich selbstverständlich in bestimmten Bereichen nur den Postweg. Wenn allerdings Ministerien, etwa das BM der Finanzen, derart flott ausgespäht werden können, nutzt meine ganze Vorsicht wohl wenig… Mein Vertrauen in die Kompetenzteams der Regierung schwiindet von Tag zu Tag mehr. Ich werde jetzt zur Beruhigung etwas schälen. Eine Banane. Passt gut in den Kontext.

Opa auf dem Fahrrad
Fuhr auf der Avenü.
Kamen fix zwei Raser
Opa war perdü.

Die PS-Freaks Hamdi H. (27) und Marvin N. (24) sollen in der Nacht zum 1. Februar 2016 mit weit mehr als 100 km/h über den Ku’damm gerast sein. Im Februar 2017 entschied das Berliner Landgericht, die beiden Raser hätten den Tod anderer billigend in Kauf genommen. Sie handelten demnach „mittäterschaftlich und mit bedingtem Vorsatz“. Das Auto sei als Mordwaffe genutzt worden. Neben der lebenslangen Haftstrafe wegen Mordes wurde ihnen der Führerschein auf Lebenszeit entzogen. [weiter ...] »

Es kreißte eine Regentin und gebar einen Wechselbalg. Dieser wurde mit Rotkäppchen-Sekt getauft auf den Namen Kön. Kostenloser Öffentlicher Nahverkehr. Die immensen Kosten für seine Breichen, Gläschen, Windeln und anderes Kindergedöns sollte Wer-auch-immer übernehmen, Hauptsache, das Balg war erst einmal auf der Welt.
Merke(lt): Manchmal kann man/frau gar nicht genug Präservative zur Hand haben.

Und sie fiel über das Land. Die Götterdämmerung, in der nordischen Mythologie der Untergang der Götter im Weltenbrand, aus dem eine schönere Welt hervorgeht.
Merkeldämmerung ist … ja was? Dämmert der Vorsitzenden der Kanzlerwahlcombo allmählich etwas? Dämmert die Partei weiter vor sich hin? Es dunkelt schon auf der Heide, vor allem im Osten. Der Himmel sieht verbummelt aus und bleich, als wäre ihm die Schminke ausgegangen; auf lange Krücken schief herabgebückt und schwatzend kriechen auf dem Feld zwei, drei, vier, hundert Lahme. Und über allem, stoisch, bleich, schwebt unberührbar unsre Kanzlerin.

Die Steinmeirische Laus ist eine nahe Verwandte der Steinlaus, ein ebenso possierliches, kleines Phantasietierchen mit einem riesigen Appetit auf Betonwände und Ziegelsteine. Im Gegensatz zu dieser ist der Appetit des erstgenannten Krabbeltierchens feiner, ätherischer, gar staatstragender, ist doch die SML emsig bemüht, einen Betonring zu zerbeißen, welcher die sanft schlummernden Krabbler der GröKoFaz umschließt. [weiter ...] »

Das Chamäleon

Als Gott die Tiere schuf, war er am Ende des Tages rechtschaffen müde, doch hatte er noch ein Mörserchen voller Genmaterial übrig, und da er in Schöpferlaune war, wollte er noch ein ganz besonderes Geschöpf formen. Und so rührte und kleisterte, drückte und formte er ein Wesen, das gar eigenartig und irritierend war. Das Viehlein hatte nämlich die Inselbegabung, sich allen Unter-, Vor- und Hintergründen optisch, akustisch, haptisch und vor allem kleptokratisch anzupassen. Gott betrachtete seine Kreuzung zweifelnd und mit ungutem Gefühl, aber vernichten konnte und wollte er das Tier nicht. [weiter ...] »

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