Dante reloaded

Dante reloaded Archiv.

Wenn der frühling, endlich, da ist
und das gras so
herrlich saftig wächst und
ein weiches polster ist
unter nackten fußsohlen
dann
ja dann
dann kannst du
voller gewissheit
darauf vertrauen, dass
allover the town viele
nichts besseres mit einem schönen
frühlingssonnentag anzufangen wissen,
als ihren Horroraufsitzmäher
stundenlang und hammerlaut
über zweihundert quadratmeter rasenfläche
hin und her grölen zu lassen…
diese kretinösen honks!

Gestern abend habe ich nach langer Zeit einmal wieder “Anne Will” eingeschaltet. Hätte ich mir schenken können, obwohl sich die Diskutanten ja Mühe gegeben haben. [weiter ...] »

Und Gott sprach: Die Erde bringe hervor lebendige Tiere, ein jegliches nach seiner Art: Vieh, Gewürm und Tiere auf Erden, ein jegliches nach seiner Art. Und es geschah also. Und Gott machte die Tiere auf Erden, ein jegliches nach seiner Art, und das Vieh nach seiner Art, und allerlei Gewürm auf Erden nach seiner Art. Und Gott sah, dass es gut war. [weiter ...] »

Der kleine Gott der Welt bleibt stets von gleichem Schlag,
Und ist so wunderlich als wie am ersten Tag.
Ein wenig besser würd er leben,
Hättst du ihm nicht den Schein des Himmelslichts gegeben;
Er nennt’s Vernunft und braucht’s allein,
Nur tierischer als jedes Tier zu sein.
Er scheint mir, mit Verlaub von Euer Gnaden,
Wie eine der langbeinigen Zikaden, [weiter ...] »

Ihr Lieben,

eure principessa kommt ja, wie ihr wisst, aus Kleinasien, aus Troja, dem Lande also, in dem jetzt ein durchgenudelter Dönerpapst namens Endogen oder Exogen, so ganz genau hab ich mich bei der Knallcharge ja auch nicht informiert, wer bin ich denn, gell?, auf jeden Fall ein Dödel sein Völkli gaanz schön ins Scha-wit-zen bringt, der Schlüngel. [weiter ...] »

Beim Zeus, es gibt Tage wie diesen, da willste am liebsten im Bett bleiben und nur noch unter der Decke essen, trinken, lesen, atmen… Und warum? Weil es so unglaubliche Figuren gibt, die unseren Planeten verunzieren und uns, die wir doch die Liebenswürdigkeit in persona sind, weit über den Rand des Nervenzusammenbruches hinaus treiben.

Mit einem Wort: die Achte Plage, Lilith, das [weiter ...] »

Liebe Lebende,

ihr habt seit einiger Zeit nichts mehr gehört von eurer principessa— und das hat seinen Grund. Ich bin nämlich zur Zeit in der Hölle. Ja, ihr habt richtig gelesen, in der Hölle, all’ inferno. Und ich muss euch gestehen, ich weiß nicht einmal, wie ich dahin gekommen bin. Wahrscheinlich habe ich auf dem Weg nach Pompeji die falsche Autobahn genommen. Sozusagen den Highway to hell, wie Eyssi Diessie so nett intonieren.

Es kam mir ja gleich merkwürdig vor, dass dieser Autobahnabschnitt so elend breit war, es müssen wenigstens acht Spuren gewesen sein, und es war unglaublich wenig los. Und er war — gepflastert, nicht geteert und auch nicht gefedert, wenn ich mal das Spässle machen darf? Um es abzukürzen, denn drum herum schwätzen beißt dem Teufel [weiter ...] »