Freundschaft

Freundschaft Archiv.

CoLyrik – Seitenhiebe

Ein offener Brief zum Thema Erdogan und seinen Nazi-Vorwürfen gegenüber Deutschland

Guten Tag,

hallo liebe Freunde mit türkischen Wurzeln, jene Zeilen sind nicht nur an euch gerichtet, sondern auch an diejenigen, die ich noch nicht persönlich kenne, aber die seit vielen Jahren bzw. Jahrzehnten hier in Deutschland leben, hier vielleicht sogar geboren sind. Diese Zeilen werden eventuell auch jene lesen, die ihre türkischen „Freunde“, Mitmenschen einschüchtern, bedrohen, nur weil sie anderer Meinung sind. Ich bin weltoffen, habe keine Vorurteile, bilde mir aber eine Meinung und darf diese auch äußern, da in Deutschland die Meinungsfreiheit erlaubt ist. [weiter ...] »

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Kims Engel

„Wow!“, flüsterte Kim und starrte währenddessen gegen die Schlafzimmerdecke. Dort betrachtete sie einen kleinen nackten Engel aus cremefarbenem Stoff, dessen Gesicht so genäht war, dass er sie pausbäckig angrinste. Seine Flügel waren mit goldenem Garn eingefasst. Er baumelte an einer 15 cm langen bernsteinfarbenen Glasperlenkette, die an einem verzierten Messinghaken hing. In jenem Moment hatte sie den Eindruck, als hätte jener Engel, der inzwischen eine kleine Ewigkeit dort hing mit ihr kommuniziert. Sie hatte ihn vor Jahren auf einem Flohmarkt entdeckt. Da saß er auf einem ramponierten Regal aus der Gründerzeit und frohlockte. Es war Liebe auf den ersten Blick. [weiter ...] »

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Hallo,

will anonym bleiben, stehe immer noch unter Schock und muss mir mein Erlebtes von der Seele schreiben. Ich bin Deutsche, aber auch Europäerin mit Leib und Seele.

„Griechischer Wein ist so wie das Blut der Erde. Komm’, schenk dir ein und wenn ich dann traurig werde, liegt es daran, dass ich immer träume von daheim; Du musst verzeih’n.“, grölte vor genau 24 Stunden mein Papagei Jannis volle Lotte, als die Balkontür sperrangelweit aufstand. [weiter ...] »

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Er ist sturzbetrunken, holt den Stiefel raus wie der dicke Phil damals, füllt ihn mit Bier, bis oben hin und schaut rüber, sieht mich einen Cocktail mixen und unendlich schwitzen: „Willst du am Abend nicht bei einer Droge bleiben? Schau mich an, ich bin auch sturzbetrunken.“ „Fang nicht wieder damit an.“, unterbreche ich ihn und wische mir den Schweiß vom Bart. „Ich mein das ernst. Der menschliche Körper kann zwar viel ertragen, aber nicht auf diese Dauer!“ „Nicht schon wieder.“, unterbreche ich ihn, vor allem, weil Kunden in Hörreichweite stehen. [weiter ...] »

Am 9. Mai 2014 habe ich an der Veranstaltung “Rangel-Rungel-Ringelstern. Ich küsse jeden Morgen natz” im Theater Neu-Ulm teilgenommen.

Eugen Roth war einst für seine humorvollen Verse bekannt. In seinen Werken findet man ganz wunderbar die Kombination Humor plus Fingerzeig auf menschliche Schwächen.  Da bot es sich an, auch auf ihn während der Veranstaltung “Rangel-Rungel-Ringelstern. Ich küsse jeden Morgen natz” aufmerksam zu machen. [weiter ...] »

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Das viel zu blaue Blau erinnert mich heute spontan an meinen Beischlafgefährten, der damals im verwaschenen Blaumann eine gute Figur machte. Dieser elendige Heiratsschwindler nahm gemeinerweise nicht nur mein Erspartes mit, als er sich aus dem Staub machte, sondern stahl mir die schöne Aussicht ins Grüne. [weiter ...] »

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Aus dem Tagebuch von Christa

Jesses war daas ä Party. Silvester uff de Hütt, also im letzte Schacht, hinne ganz links. Dort wo sich niemand hin traut, wenn‘s dunkel werd. Die wisse genau, warum se dort Silvester feiere tun. Kann ich arisch gudd verstehn, awwer grad egal. Ähnfach egal.

Alles is superb  iwwer die Bühn gang. De Stolle war ä Gedicht. Keener, also absolut keiner, wollt‘ vom Dollbohrer-Klub rummaule, weil se Angscht gehadd hann, dass ähs nix Leckeres se esse gebbt, wenn ich dann dabba uff Madame Grosskotz tu. Solche Fraue hann die Buwe vom Ortsring nidd gern. [weiter ...] »

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