2. Oktober 2017

2. Oktober 2017 Tages-Archiv.

Ich komme am Bahnhof an und bin erschöpft, erschöpft vom Zugfahren, vom Wochenende und sowieso vom Alltag und von den Menschen – kurz: ich bin erschöpft vom Leben; trotzdem entscheide ich mich dazu, zu Fuß nach Hause zu gehen.

Ich brauche keinen digitalen Schrittzähler, der mir sagt, ich habe heute noch zu wenig Schritte gemacht; ich weiß auch so, dass ich ein fauler Sack bin. Mir wird es ganz gut tun, so laufe ich mir auf jeden Fall den Kater von der Seele und bin für das Familienfest nachher nüchtern. Da ist es halt nun nur etwas kontraproduktiv, dass ich mir schon wieder ein Bier für den Weg gegönnt habe, aber was will man machen – was muss, das muss, schmunzele ich.

An dutzenden Geschäften komme ich vorbei, alle haben Sonntagmorgens geschlossen. Die Zeiten aber, dass meine Heimatstadt ein perfekter Drehort für [weiter ...] »