Der Anusfilter

Der Klimawandel fordert uns Menschen inzwischen täglich heraus. Unser Umweltgewissen schlägt bei so manchem schon an, wenn er nur den Lichtschalter betätigt oder warm duscht.

Einige schlagen den Mantelkragen hoch, wenn sie in ihr Auto steigen oder ziehen die Mütze tiefer ins Gesicht, wenn sie den Müll nach unten bringen. Sollten Sie jemanden beobachten, der nachts mit einer Sonnenbrille unterwegs ist, hat er mit Sicherheit keine Tankstelle überfallen, sondern irgendeinen Umweltfrevel begangen. Vielleicht hat er eine Zigarette geraucht oder ist Besitzer eines Mercedes S-Klasse. Oder er hat an der Frischfleischtheke eingekauft. Wohlmöglich auch noch EU-subventioniertes Rindfleisch. Das sind die Schlimmsten. Sie sind verantwortlich für die schändliche Massentierhaltung und die damit einhergehenden Methanemissionen, die sehr viel mehr zum Treibhauseffekt beitragen, als CO2, wie man inzwischen weiß. Doch hier ließe sich recht schnell etwas einrichten, um zumindest die Gärgasproduzenten aus dem katastrophalen Teufelskreislauf herauszubekommen. Einen Anusfilter. Geformt wie ein Bowlingkegel mit einer glatten, weichen Oberflächenstruktur und einem Filtersystem mit Schlauchabsaugung. Nachdem die Kuh den Buckel krumm gemacht und abgefladet hat, wird der Anusfilter mit der Kugelspitze zuerst bis zum Anschlag rosettenbündig eingeführt. Die Tiere gewöhnen sich schnell daran. Durch den Schlauch gelangt, ähnlich wie bei einer Melkanlage, das Methan in einen Sammelbehälter und kann direkt für eine Heizanlage oder für die Betriebsstromerzeugung genutzt werden.

Wo wir schon mal dabei sind.

Wenn das bei Tieren funktioniert, wieso auch nicht bei uns Menschen? Tagsüber werden die Gase in Beintaschen gesammelt, die unauffällig an der Hoseninnenseite angebracht werden. Nachts kommt der Schlauchaufsatz dran und ab mit dem Methan in die Hausheizung. Tag und Nacht ein reines Gewissen, die Umwelt wird entlastet und erkennen soll man solche vorbildhaften Menschen auch. Sie bekommen einen Anusfilteranstecker, den sie mit Stolz überall tragen sollen. So können alle Mitmenschen sofort erkennen, dass dort ein Klimaretter unterwegs ist, dem Umweltschutz nicht am Arsch vorbei geht, sondern direkt in die Beintaschen. Wunderfein.

Wie machen wir ein Geschäft draus? Genau! Emissionshandel. Ein Anuszertifikat wird herausgegeben und besonders blähfreudige Menschen können sich damit ein nettes Nebengeschäft aufbauen. Es wird wieder mehr Kohl und Gemüse gegessen, um die Emissionen zu steigern und möglichst viele Zertifikate zu erlangen. Diese können dann an Anusfilter-Gegner oder Anusallergiker verkauft werden. Es muss einfach ein Luxus werden, filterfrei herum zu pupen. In ein paar Jahren wird es völlig normal sein, dass alle mit einem Filter im Hintern durchs Leben gehen. Und die Menschen kommen dann beim Geschlechtsakt auch nicht mehr auf dumme Gedanken und führen wieder da ein, wo der Herrgott es auch vorgesehen hat.

Ich weiß nicht, wie Sie das sehen, aber heute hatte ich doch mal wieder einen famosen Einfall oder? Gut, dass ich es nun allen mitgeteilt habe. Mit guten Einfällen darf man einfach nicht hinter dem Berg halten, erst recht nicht, wenn es um die Klimarettung geht. Jeder sollte seinen Teil dazu beitragen. Täglich!

Schön Tach noch….


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5 Kommentare

  1. hasepremium

    Nein, gute Einfälle sollte man nicht verheimlichen.
    Der Klimawandel schreitet voran und es gilt keine Zeit zu verlieren.
    Für mich als Enegietechniker natürlich DAS Thema.
    Warum bin ich da nur nicht drauf gekommen ..???
    Ernähre ich mich falsch?
    Aber einen Zusatz muß ich anbringen, das klingt hier zwar schon leicht an, sollte aber noch einmal deutlich gesagt werden: Börse!
    Der Pups-Dax schloss beim Fixing an der Frankfurter Börse uneinheitlich!
    DAS zu jeder vollen Stunde auf allen Kanälen.
    Ja, das würde jedem Menschen bewußt machen, welche Potentiale in ihm stecken.
    Jeder seine eigene ICH-Energie AG, alle gelistet bei Verifurz.
    So einen Tag sollte man mit Musik feiern.
    Die Gruppe Kraftwerk fällt mir ein oder Winds of Change ….
    Aber ich entscheide mich dann doch für
    http://www.youtube.com/watch?v=YrYCcbKS580

  2. Ostello Jaeger

    Und die australier ballern tatsächlich ihre wildlebenden kamele ab um ihre co2 bilanz zu verbessern. Irre. Schlechte aussichten für vielfurzer würde ich mal sagen – oder gute,
    falls das obige gerät zum einsatz kommt ;)

  3. Corina Wagner

    Schönen Tach noch und so ein Filter muss ja nun zunächst alle Kritieren erfüllen, um vom TÜV abgenommen zu werden…
    Daaaaaaaaaaaaaaaaaaas kann dauern!

  4. MokkaSinn

    Spontan hab ich gedacht:
    “Das ist doch für’n Arsch……”

    ^-*

  5. cassandra2010

    Rudi, sei nicht rüde… du weißt, ich bin ne Promi und meine Gase gehören mir…Gasprom, tu comprends?

    до ско́рого!
    c

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