Text, um Texte zu schreiben.

Dies soll als Anleitung dienen, um Texte zu schreiben.
Einleitende Worte. Viele Wörter, die Stimmung wird mit vielen Wörtern beschrieben. Emotionen. Dann eine erste versteckte Botschaft. Gefühle und wieder viele Worte, Beschreibung der Umgebung. Diesmal irgendeine Interaktion. Und Worte zur Provokation. Vulgäre Dinger, die dem Leser die Augen ausstechen sollen.

Dann wieder emotionale Worte, die das Leben bejahen. Ja sagen zum Leben und eine Veränderung beschreiben. Eine Feststellung aus dem Leben in Worte der Offenbarung verwandeln und friedliche Worte über eine Göttin im Alltag verschwenden. Die zweite offensichtliche Botschaft. Zum Beispiel die Liebe beschreiben in ihrer einfachsten Form.

Zum Ende hin wird wieder bereut. Die Handlung bereuen, die Menschen in der Umgebung verletzten. Emotionen zeigen, die jeder verstehen kann. Dann der Schluss. Noch einmal zum Schluss aufrütteln, wenn es nicht schon eine Faust in die Fresse gab. Ansonsten nur zurückblicken, bereuen und die Gegenwart akzeptieren. Mit den jetzigen Tatsachen zufrieden sein und entspannen, keine große Veränderung erzwingen. Mit Worten der Verwirrung beenden, nämlich die dritte versteckte Botschaft hinterlassen für Eingeweihte. Mit dem letzten Satz das Verlangen wecken zum Wiederlesen.


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4 Kommentare

  1. Corina Wagner

    Ganz große Emotionen wecken und neugierig machen.
    O ja:
    Ich will!
    O ja:
    auch mein innerer Schweinehund will unbedingt!
    O ja: l e s e n …

  2. Ostello Jaeger

    werds mal mit dieser anleitung versuchen und dich als ur-urheber hervorheben ;)

  3. Stefan Schürrer

    Viel Spaß beim Schreiben wünsche ich
    liebe grüße
    Stef

  4. cassandra2010

    Hat mir eine passage aus Heines “Harzreise” in erinnerung gerufen:

    Es war noch sehr früh, als ich Göttingen verließ, und der gelehrte ** lag gewiß noch im Bette und träumte wie gewöhnlich: er wandle in einem schönen Garten, auf dessen Beeten lauter weiße, mit Zitaten beschriebene Papierchen wachsen, die im Sonnenlichte lieblich glänzen, und von denen er hier und da mehrere pflückt, und mühsam in ein neues Beet verpflanzt, während die Nachtigallen mit ihren süßesten Tönen sein altes Herz erfreuen.

    Grüßle
    c

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