Nebellungen

Meersalz deiner Augensterne
wärmt Efeu wollige Winter
atmet im Kerzenschein Musik…
…verspielte Ranken und Gedanken
auf Elfenbeinschenkel
flüstern ein uraltes Lied…

verzehren uns nacheinander
bis Gottes Zorn uns’rem Antlitze flucht
als Djinns durch Wüsten zu wandern
schwarzer Strümpfe Flammenlicht
die zwischen Schenkel züngeln
doch du bewegst dich nicht

Menschenmeere wogen vergeblich
wie Flöhe im Blutrausch sich paaren
fordern Lippen und rauben Atem
achtlos eine zeitlose Acht
ewig ineinander verschlungen
berauschende Wunden

Dies ist ein Gastbeitrag von J.W. Waldeck. Vielen Dank.


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1 Kommentar

  1. Ostello Jaeger

    find ich sehr ausdrucksstark, ihre gedichte.
    hg

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