Brennende Autos und Friedenstauben

nach Mumbel und C möchte ich auch mal etwas schreiben, was mir spontan dazu einfällt.
Die brennenden Autos… erinnern mich… ein wenig an die Straßenszenen ferner Länder… zum Beispiel Syrien, nur dass es dort viele echte Opfer, sprich unschuldige Tote gibt.
Hier in Hamburg, auf dem G 20 Gipfel, treffen sich also, auf Einladung von Frau Merkel, die Mächtigen der Welt,
um sich exzellent bewirten zu lassen, und die nächsten alternativlosen Schritte weg von einer Lebens- liebenswerten Welt für Alle, zu besprechen.
Und wenn dazu dann, wie gestern geschehen, Tausende insgesamt sehr friedliche, aber unzufriedene Menschen,
gegen die Poltik dieser “Führungskräfte” etwas entgegensetzen, ist das den Mainstreammedien kaum eine Meldung wert. Geht es doch nur um die hoffnungslosen Romantiker oder irregeleitete Schäfchen,
die einfach nicht wahrhaben wollen, nach welcher Pfeife getanzt wird.
Irgendwie trüben solche Demonstrationen das Bild von einer heilen Welt. Und deswegen wird auf die Auswirkung solch gefährlicher Aktivitäten hingewiesen, führen sie doch unweigerlich in Chaos und Anarchie, wie die Bilder von brennenden Autos rechtschaffener Bürger, genüsslich stundenlang im Abendprogramm ausgebreitet und fachkundig kommentiert, beweisen.
Auf der anderen Seite… soviel Aufmerksamkeit, für so eine kleine Gruppe von, zugegebenermaßen sehr zielstrebig auftretenden Figuren, find ich irgendwie seltsam.
Die Hamburger Autonome Szene hat sich von diesen Leuten klar distanziert, hab ich mir sagen lassen.
Dingfest gemacht wurde bzw wird wohl keiner von denen.

Die insgesamt beeindruckenden kreativen und friedlichen Proteste gegen den Gipfel, werden nun wohl als die Erinnerung an brennende Autos weiterleben.

Jedenfalls sind sie fast schon wieder Geschichte.

tschau, und schönen Sonntag noch


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  1. Corina Wagner

    Über die Berichterstattung der Medien kann man wahrlich debattieren. Klares Ziel der Linksextremisten war, dass sie durch ihre unterirdischen Aktivitäten Aufmerksamkeit erzielen wollten. Ziel erfüllt. Ziemlich egoistisch und extrem gefährlich das Ganze. Ihre kriminellen Fähigkeiten kennen wir nun alle. Wer Betonplatten auf Dächer bringt, um sie bei passender Gelegenheit, also gezielt gegen Polizisten einsetzen zu können, gehört hinter Gitter.
    50000 friedliche Demonstranten liefen am Samstag durch Hamburgs Straßen und eine Gruppe von Kriminellen, auch Schwarzer Block genannt, schafft binnen weniger Stunden bürgerkriegsähnliche Zustände im Schanzenviertel. Auf Polizisten konnte man ungeniert Glasflaschen und Pflastersteine werfen, als gehöre dies nun zum guten Ton im Hamburg. „Dingfest gemacht wurde bzw wird wohl keiner von denen.“ Genau diesen Plan müsste man durch Beweisvideos, Handyaufnahmen durchkreuzen. Die Bevölkerung soll den Aufrufen der Hamburger Polizei folgen und relevante Fotos und Videos zur Verfügung stellen, so dass wenigsten einige wenige verurteilt werden. Prima fand ich übrigens die große Hilfsbereitschaft der Anwohner des Schanzenviertels gegenüber den Polizisten, die im Dauereinsatz waren und jene spontan mit Essen und Getränken versorgten.
    Ich wünsche dir noch einen schönen Abend und für morgen einen guten Wochenstart…
    Tschau
    Corina

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  2. cassandra2010

    Jaja, und die Medien kochen ihre Süppchen auf den Feuern der Brandstifter- je mehr Randale, je mehr gruslige Bilder mit schwarz Vermummten, umso besser für die Medien von links bis rechts. Crime sells, terror sells even better. Man möchte nur noch kübeln…

    c

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  3. Ostello Jaeger

    nun ja, es war schön dabei gewesen zu sein. ob es nun 50 oder 75 tausend waren ist nicht absehbar, da gibt’s verschiedene versionen, egal, die hamburger strassen waren kilometerweit voll mit allergrößtenteils friedlichen menschen, unterschiedlichster ausrichtung, die sich einfach für eine menschlichere welt eingesetzt haben, verantwortungsgefuehl gezeigt haben. es war ein tolles erlebnis, bei sommerwetter, und mit gutem “spirit” durch die city zu ziehen, direkt vom hauptbahnhof durch die reeperbahn zur kundgebung.
    wären nicht am abend vorher die tv bilder von den verwüstungen durch die hooligans, es hätten noch viel viel mehr menschen teilgenommen. viele waren geschockt und sind zuhause geblieben, auch aus meinem familiären umfeld, leider…
    trotzdem, es gehen auch viel positive impulse aus, von den vielfältigen kritischen protesten,denke ich,

    tschau

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  4. MokkaSinn

    Die friedlichen, bunten und kreativen Proteste sind nicht untergegangen, Ostello.
    Leider legte sich auf diese eben jener flammende, gewalttätige, irrsinnige Wasauchimmer-”Protest” einiger Hundert, die noch nicht mal aus Hamburg stammen, sondern aus Europa extra deswegen angereist waren.

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