National Highway 58

Es ist Nacht, jedenfalls hier, wo ich mich gerade befinde, und zwar in Rishikesh, nördliches Indien, da wo der Ganges aus dem Himalaya kommt… und wo sich Reisende aus allen Ländern der Welt antreffen, um sich von strapaziösen Reisen in Indien zu erholen, in den zahlreichen Cafes und Restaurants am Flussufer, oder in einem der vielfältigen Yoga- Meditations und sonstigen Angebote, oder bei einem Joint, oder Masala Tea, in gemütlicher Runde. Auch bei den Indern ist Rishikesh als Pilger- und Reiseziel beliebt. Der heilige Ganges tritt hier aus dem Himalaya Gebirge heraus in die Ebenen des indischen Subkontinents. Ein Bad im Fluss erspart tausend leidvolle Wiedergeburten, behauptet eine indische Weisheit.

(Zuhause in Deschland ist’s gerade mal halb zehn am Abend. Deshalb bin ich wohl noch kaum müde, obwohl die Uhr 1:15 anzeigt.)

Akohol ist hier in der Rishi, offiziell, verpönt, weil es eben eine heilige Stadt ist, die Stadt der Heiligen = Rishi Kesh. Diese Haschzeugs ist, natürlich, offiziell, auch verboten, aber inoffiziell, nun ja. Und Shiva, der mächtige Gott im indischen Olymp, ist ja auch ein überzeugter Konsument. Also wird die charismatisch duftende Raeucherware an vielen Ecken und Orten konsumiert.

Nun ja, zurück zur Anreise…

Vorgestern Nacht sind wir, von München kommend, in Delhi gelandet. Das Taxi war bestellt und nach den Gepäck – und Einreise Formalitäten hat der Fahrer mit seinem Pappschild auf uns gewartet. Von Delhi nach Rishikesh sind es ca 250 km über den “Highway”, den sich LKW s, Busse, Kühe, Pkw, Fahrräder,  Motorraeder und Fussgaenger teilen, wobei, verstaendlicherweise, den großen LKW s und Bussen der meiste Respekt entgegengebracht wird.

Der Verkehr ist chaotisch, Schreck einflößend, die Regeln nur teilweise nachvollziehbar. Für die 250 km haben wir 6 std eingeplant, eine echte Herausforderung nach dem 7 std Flug. Der indische Tata hatte abgenutzte Stoßdämpfer, und auch sonst ein scjwammiges Fahrverhalten. Die Auspuffe der Dieselmotoren direkt vor uns stießen tintenschwarze Wolken aus, ich machte mir ernsthaft Sorgen um unsere Gesundheit, das Halstuch vor dem Mund bietet sicher nicht genuegend Schutz.

Um ein Uhr morgens, indischer Zeit sind wir vom Flughafen losgefahren, Kurs Nordosten. Unser Fahrer, ein wortkarger aber freundlicher Mensch. der sein Handwerk versteht, kann uns leider auch nicht vor den unvorhersehbaren Ereignissen, die der mörderische Verkehr mit sich bringt, fernhalten.

>> ff


  1. Ostello Jaeger

    Moin, wollte den artikel schon vorgestern veröffentlichen, habs aber entnervt aufgegeben, wegen indifferenzen im WLAN , aber jetzt und hier gehts, mal sehen, werd gleich teil zwei schreiben
    tschau

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