Zum Gleichgewicht ( > – | – < )

Ich gehe meinen Weg

hin – und wieder zurück

Damit gewinne ich an Gleichgewicht

Ich breche

einen blauen Zweig vom Himmel

Dadurch gewinne ich sogleich

an Leichtgewicht

Zum Mond

braucht das Auge

nur eine Millisekunde

Zur Sonne gehts genauso schnell

Das Licht

ist manchmal noch schneller

vorausgesetzt es ist im Gleichgewicht

Warum nur

müssen wir uns immer wieder

neu kennenlernen?

Weil das Gleichgewicht keine Ruhe gibt


.


  1. Stefan Schürrer

    Warum? Gute Frage. Kann man natürlich auf viele andere Bereiche übertragen. Im Leben Gleichgewicht zu haben ist wichtig. Falls die eine Seite zu stark belastet ist, läuft es nicht mehr rund, aber man sollte es damit auch nicht übertreiben – aber ich entferne ich mich von deinem tollen Gedicht, dass in mir eine gewisse Ruhe schafft, die zum Nachdenken anregt.

    Liebe Grüße
    Stefan

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  2. Corina Wagner

    Zum Gleichgewicht – dieses Gedicht hat Tiefe, literarisches Gewicht und ist dadurch etwas Besonderes. Ich grüße Dich herzlich lieber Ostello. Immer wieder aufs Neue entdecke ich bei zeitverdichtet großartige Texte, Geschichten und Gedichte. Prima, dass es Dich, aber auch die anderen Autoren gibt, die hier regelmäßig posten.
    Ich wünsche Dir ein schönes Wochenende!
    Corina

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  3. Ostello Jaeger

    danke liebe corina,

    zeitverdichtet hat viel platz, für viele beiträge, für viele Autoren, und ich schreibe immer noch gerne hier.

    nun ja, bin gerade anderweitig gefragt,

    ciao

    herzliche grüße

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