DER ZÜRNENDE DICHTER

Fürchtet den Dichter nicht,
wenn er edel zürnet,
sein Buchstab tötet,
aber es macht Geister lebendig der Geist.

Hölderlin


6 Kommentare

  1. Mmblfrz’s avatar

    Der Dürnenden Zichter

    Dürchtet den Fichter nicht
    wenn er zedel ürnet
    sein Tuchstab bötet
    aber es gacht Meister gebendig der Leist

    1. Bambulie

      Wenn der Tuchstab bötet
      die holde Maid errötet…

      1. Mmblfrz’s avatar

        und wenn ihr zedel ürnet
        kniet sie und flütet

  2. cassandra2010

    Ach der gute Hölder… den Verstand hat verloren in einer engen Zeit, der unseren gar nicht unähnlich.
    Und das erklärt auch, warum ich immer öfter ringelnatze und loriote~~~

    1. Bambulie

      Der Verstand ist schnell verloren
      Doch wird man wieder neugeboren
      Geht das Spiel von vorne los…
      In wessen Schoß?

  3. Mmblfrz’s avatar

    Hölderlin wird ja sehr geschätzt. Ich bilde mir ja ein eine gewisse Ader für die Lyrik zu haben, aber mit Hölderlin kann ich nichts anfangen. Alles so verschwurbelt und fiebrig, sehr fremdartig.

    Alles natürlich subjektiv. Die größten deutschsprachigen Lyriker sind pour moi der Altmeister Goethe (unerreicht der Divan) und Rilke.

Kommentare geschlossen.