~Die Laus im Pelz*

Die Steinmeirische Laus ist eine nahe Verwandte der Steinlaus, ein ebenso possierliches, kleines Phantasietierchen mit einem riesigen Appetit auf Betonwände und Ziegelsteine. Im Gegensatz zu dieser ist der Appetit des erstgenannten Krabbeltierchens feiner, ätherischer, gar staatstragender, ist doch die SML emsig bemüht, einen Betonring zu zerbeißen, welcher die sanft schlummernden Krabbler der GröKoFaz umschließt. Doch die unstillbare Lust der SML, jenen erneut beim Versiffen des Hauses Deutschland zuzuschauen, wird hoffentlich nicht befriedigt werden, denn freche kleine Rotläuse, gerade erst im jusonischen Verpuppungsstadium angekommen, schlagen die Trommel und fürchten sich nicht. Weder vor den Elefantenläusen aus dem Lande Würselen noch vor den Kamelläusen aus Söderhausen. Doch sollte der Betonring geknackt werden, dann wehe wehe! Dem Büger flög vom Kopf der spitze Hut, in allen Lüften hallte es wie Geschrei, Dachdecker stürzten ab, gingen gar entzwei, denn es gäbe Neuwahlen. Und die Schwarzläuse und die Rotläuse stellten sich wieder dem Volke. Und das Ergebnis wäre … der altbekannte Betonring. Man könnte auch sagen, die Läuse im Pelz.

Update:
Mr.100% zieht sich nun doch nach Würselen zurück? Kein Auswärtiges Amt für diese Nummer. Wat für ein Gedöns! Eines ist aber klar. die alte Tante SPD hat doch noch ganz schön Pfeffer im Gesäß, aber hallo. Jetzt ist aber erst einmal Ruhe im Kartönsken! Trinkt ein Pilsken auf die netten Ministerstühlsken und schlaft euch mal aus. Dat wird nämlich nich einfach mitte Mutti und dem Großvatta aus Bayern, woll! Dat wird Nerven kosten, mein lieber Scholli.


14 Kommentare

  1. Bambulie

    Wer bis zum 6. Februar SPD-Mitglied geworden ist, darf beim geplanten Votum über einen Koalitionsvertrag abstimmen. Das legte der Vorstand als Reaktion auf die zuletzt stark gestiegenen SPD-Eintritte fest.

    Wahrscheinlich dürfen nur diejenigen eintreten, die für die GroKo stimmen werden.
    Etwaige Abweichler werden danach getreten. In den Hintern. Disziplin muss sein.

    1. cassandra2010

      Auf die Peanuts, die man der SPD bislang herübergeschoben hat, kann die Union gut und gerne verzichten und auch ihre Herzensfreunde aus der Wirtschaft grämen sich mitnichten.
      Warum, bitte schön, begreift die SPD nicht endlich, dass Merkel sie zum politischen Überleben braucht?
      Liebe Sozen, Macht nur so weiter, dann zeigen euch die Mitglieder die Rote Karte. Zu Recht. Aber auch der Union. Bei Neuwahlen. Vielleicht ist der Muttispuk dann ganz fix vorbei… obwohl deren mögliche grusligen Nachfolger… aber lassen wir das.

  2. Mmblfrz’s avatar

    Die SPD ist erledigt. Den Anfang machte die Agenda 2010. Das eigene Klientel wurde verraten. Schröder schwenkte auf einen neoliberalen Kurs. Schulz und Co.wiederum meinen nun mit unausgegorenen Vorschlägen (“Bürgerversicherung”) ihr Stammklientel wiederzugewinnen. Dabei ist aber DAS Thema die mehr oder weniger unbegrenzte Massenzuwanderung aus, sagen wir mal, eher problematischen Kulturen. Aber macht nix- immer rein ins Land. Und Macron muss auch befriedigt werden. Ausbaden muss es der kleine Mann. Der Doofe der jeden Tag knechtet um den Wahnsinn zu finanzieren und dann im Alter Flaschen sammeln darf. Aber den hat der Verein vergessen. Hahaha in Bawü sind die Genossen nur noch so stark wie die AFD. Das gönn´ich euch ihr Verräter.
    Ach ja und Schulz: 2x sagt er No Groko und ins Kabinett wollte er sowieso nicht -so ein Lügner. Da wundert man sich über die Politikverdrossenheit.
    Na ja und seine zukünftige Bettgenossin …ach ich lass es. Nie hat ein Nachkriegspolitiker so dem eigenen Volk geschadet.

    1. Bambulie

      Die einwanderungssüchtige “Sozialdemokratie” scheint regelrecht unersättlich zu sein, was den subventionierten Aufbau sogenannter Parallelgesellschaften anbelangt. Irre.
      Jedoch Sozialstaat und offene Grenzen ist genauso wie ein Atomkraftwerk ohne funktionierender Kühlanlage. SUPERGAU !

  3. Mmblfrz’s avatar

    Ach ja Ein Blick in die Zukunft: Schweden, dieses schöne, soziale und tolerante Land:
    Migrantenbanden: 320 Schießereien (2017) mit 43 toten und 140 Verletzten. Bobmenanschläge gegen die Polizei.
    Man überlegt nun das Militär einzusetzen!!

    Ich weine um Bullerbü

    1. cassandra2010

      Hast ja recht, aber vllt kann die jüngere Generation die Partei erneuern resp. wieder sozialdemokratisch machen ~~~
      I have a dream…

      1. Mmblfrz’s avatar

        es wäre zu wünschen, denn echte Sozialdemoratie wird gebraucht. Bei den Jusos habe ich allerdings wenig Hoffnung…aber mal sehen…………

        1. Mmblfrz’s avatar

          Sozialdemokratie
          demoratie ist was anderes:)

        2. cassandra2010

          Bingo, mein Dingo!

          (*-~)

  4. cassandra2010

    BREAKING NEWS: Sankt Martin

    will auf de RegiBank! Wieso denn das? Was will er da denn? Er wird als Parteichef doch mehr als genug zu tun haben, um die SPD zu befrieden und zudem neue Kräfte zu sichten und aufzubauen für die nächste Wahl. Aber vermutlich strebt er einen Eintrag im Duden an:

    wür-se-len;
    transitives regelmäßiges Verb

    Bedeutungsübersicht:

    1. das Kreuz des Parteivorsitzenden auf sich nehmen
    2. ständig neue Richtungen einschlagen
    3. eine Partei durch Buchhändlerrhetorik in einen Dämmerzustand bringen
    4. etwas durcheinander bringen

    In manchen Gegenden auch Synonym für “wuscheln”; z.B. jdm. über den Kopf würselen

  5. Mmblfrz’s avatar

    hihi
    und dann gibt es noch das Verb merk-el-en

    meint sehr vieles, praktisch universell einsetzbar, z.B:unverständliches, sinnfreies Geblubber zum Zwecke des Machterhalts.

  6. cassandra2010

    “Merkeln” dient aber vor allem der Camouflage eines fehlenden Plans für die drängenden Probleme der Zeit und vor allem der Bürger. Dagegen klingt das phonetisch sehr ähnliche Verb “werkeln” romantisch-verspielt, aber dennoch …zupackend und tatkräftig.

  7. cassandra2010

    Der Griff in die Mottenkiste der Deutschtümelei hat ein putziges Ministerium zutage gefördert: ein Heimatmuseum! Was wird es darin nicht alles zu bestaunen geben: eine schwarzbraune Haselnuss, vergaste Affen, verseuchte Bioeier, Gülle und Glyphosat in rauen Mengen, pöbelnde Kleinbürger, D-Promis in ihren Dschungelcamps, geldgeile Manager bei Siemens und Co.

    Heimat, deine Sterne, sie strahlen mir auch an fernem Ort… und tschüs! Onkel Horstis Mottenkiste stinkt nach vorgestern.

  8. cassandra2010

    „Verrückt ist, was sich die SPD am Mittwoch geleistet hat: Sie ergibt sich dem Wunsch ihres gescheiterten Vorsitzenden, der nicht salutieren und abtreten mag, sondern stattdessen das beste und bekannteste Sanatorium des Landes beziehen will, das Auswärtige Amt. […] Sigmar Gabriel wird voraussichtlich ausgerechnet in dem Moment zum Aufhören gezwungen, da er im Begriff war, den Nutzen der SPD zu mehren.“

    zit. aus dem Kommentar von Detlef Esslinger vom 07.Februar 2018, auf sz.de

    Dem ist nichts hinzuzufügen. Sozialdemokratisches Harakiri.

Kommentare geschlossen.