Pogo aus Togo

Da kommt die
Bullerey
ins schwitzen
zwei gegen hundertfuffzig
nach Togorecht
ist das okay
so löst man dort
Probleme
da guggt ihr
jetzt
jo
wer 2013 Merkel wählte
nun ja
2017 aber
oder gar die anderen
Blockflöten
jetzt sind sie nunmal da
hurrah
freut euch aufs neue
Deutschland
ich lehne mich entspannt zurück
und esse ein paar Neger-
Pardon
Schaumküsse
volenti non fit iniuria


Tags:

20 Kommentare

  1. cassandra2010

    Na, da hast du den Rechtsgrundsatz aber sehr eigenwillig ausgelegt:
    Volenti non fit iniuria

    Volenti non fit iniuria – dem Einwilligenden geschieht kein Unrecht – umschreibt den auf Ulpian zurückgehenden Grundsatz, wonach die Einwilligung des Verletzten die Rechtswidrigkeit eines tatbestandsmäßigen Verhalten beseitigt.

    Der Grundsatz „Volenti non fit iniuria“ ist ein Ausfluss der jedem mündigen Menschen zu unterstellenden Einsicht, dass sein Handeln Konsequenzen nach sich ziehen kann. Demgemäß kann jemand, der freiwillig und bewusst derart handelt, dass aus seinem Handeln ein möglicher Schaden entstehen kann, deswegen keine Ansprüche gegenüber anderen Beteiligten geltend machen.

    Gehst du bei einer Wahl etwa von Vnfi aus? Dann lies mal Rousseaus Du contrat social. R.geht von der Überzeugung aus, dass jeder Mensch eine natürliche Würde besitzt, ein Recht auf Selbstbestimmung und auf Gleichheit – womit nicht unbedingt materielle Gleichheit gemeint ist, sondern zumindest die gleiche Chance auf Entwicklung. Eine gerechte Regierungsform kann nur entstehen, wenn sich die Bürger freiwillig und aus einer tiefen Einsicht heraus zusammenschließen. Dabei ist es unabdingbar, Teile der persönlichen Freiheit der Entscheidung an Mandatsträger zu übertragen. Wenn diese nun einen im Sinne des Individuums unvernünftigen Gebrauch von eben dieser machen, müssten die Citoyens sich dagegen wehren ( vgl. Danton und Robespierre). Und da sind wir beim casus knaxus: Der Germane, als gemütlich-brave Pflanze, hat noch nie eine Revolution hinbekommen und neigt – leider- auch nicht sonderlich zur Insubordination. Folglich kann er mit dem von dir ins Spiel gebrachten Rechtsgrundsatz herzlich wenig anfangen, da er sich, wie schon Papa Kant vor 200 Jahren feststellen musste, immer noch im Prozess der Aufklärung befindet…

  2. cassandra2010

    Nachtrag:

    Dein Tag “Tanz in den Main” ist ein ausgemacht hübsches Wortspiel, chapeau claque!

    c.

  3. cassandra2010

    Noch etwas: Ich sage weiterhin NEGERKUSS. In dieser Fügung kann ich nichts Rassistisches entdecken, denn es ist ja ein… Kuss, gell? Politisch inkorrekt sind für mich ganz andere Dinge und Sachverhalte, etwa die ungerechte Steuergesetzgebung ( kalte Progression ), das Pampern der Industrie, die kleptokratische Attitüde von “Vater” Staat, die Verschwendung unserer Steuermilliarden usw. usw.

  4. Mmblfrz’s avatar

    Wooow
    Ein Ritt durch die Rechts- und Staatsphilosophie…fein beobachtet.
    Aber die Leute wussten doch was Sie wählten. Es lag alles auf dem Tisch. Es war klar: Wer Merkel und Co wählt hat weiterhin offenen Grenzen für “Einwanderungen” aller Art, Null Abschiebung, Islamisierung, mehr Kriminalität etc. etc.. So blind kann man doch gar nicht sein.Also: Man wußte es oder hat es grobfahrlässig nicht gewußt, dann darf man sich nicht wundern wie es jetzt bei uns aussieht wie es aussieht und das wird noch besser. Ich bin wirklich erschüttert. Wenn Du sagst die Deutschen hätten nie revoltiert so stimmt das. Aber: Revolution ist kein Wert an sich. Die russische und chinesische und natürlich auch die französische endeten in Blutbädern und Unfreiheit. Eine Revolution die nun in D. wünschenswert währe würde den meisten Linksgrünencdu etc. nicht gefallen, denn die müßte von “Rechts” kommen, dann hat man aber leider auch einige unappetitlichen Elemente dabei….

    Negerkuss: ich geb Dir recht. Auch das “reinigen” von Stellen in Büchern nach PC und Gender ist das letzte.

    1. cassandra2010

      Ich habe per se nichts gegen Zuwanderung… die Geschichte der Menschheit ist zudem bestimmt durch die großen Wanderungen und hat davon durchaus auch profitiert – allerdings nicht immer; etwa die Indianer, deren Vorfahren Amerika in frühgeschichtlicher Zeit von Asien aus besiedelt und dort eine Vielzahl von Kulturen und Sprachen entwickelt haben und vor einigen Jahrhunderten dem “weißen Mann” weichen mussten.
      Zuwanderung sollte allerdings kontrolliert und dosiert vonstatten gehen, denn es ist auch den Neuankömmlingen nicht zuzumuten, im Land ihrer “Sehnsucht”, sag ich jetzt mal etwas pompös, dem Argwohn der Einwohner zu begegnen. Das aber bedeutet, dass die Quoten vertretbar sein müssen, die Ankömmlinge sofort in Maßnahmen gesteckt werden ( Sprachkurse, Integrationskurse mit Schwerpunkten Kultur, Geschichte, Rechtsstaat etc. ). Auch sollten sie m.E. schnellstmöglich der aufnehmenden Gesellschaft etwas “geben”, was für beide Seiten nur von Vorteil sein kann.
      Auf jeden Fall aber sollte der Unsinn gestoppt werden, dass vor allem junge Männer aus fremden Kulturkreisen kommen. So etwas klappt in keinem Wolfsrudel, und nach Hobbes ist der Mensch ja bekanntermaßen dem Menschen ein Wolf, gell?

      1. Mmblfrz’s avatar

        du gibst zu 100 prozent meine auffassung wieder…..

        schreibe nur klein wei meine linke hand für den tab in einer chipstüte steckt

  5. Mmblfrz’s avatar

    Im Ganzen wäre mir ein Zuzug von Ostasiaten willkommen: Fleißig, anpassungsfähig, intelligent und im ganzen genommen nicht kriminell. Die würden unser Land voranbringen. Wenn wir aber so weitermachen schrecken wir brauchbare Einwanderer ab- denn wer will schon in ein Land in dem gewisse Gewaltkulturen sich ausbreiten. Überlegen doch sogar schon viele Deutsche die Koffer zu packen.

    1. cassandra2010

      Deswegen, mein Lieber, brauchen wir ein intelligentes Einwanderungsgesetz. Und vor allem eine effizientere Entwicklungshilfe. Agieren vor Ort. Auf diesem Gebiet könnte und müsste sich die EU endlich einmal hervortun. Denn Zuwanderung wird es weiterhin geben.

  6. Ostello Jaeger

    Wo Krieg und Elend, da Flüchtlinge und Asylanten.
    Vor 75 Jahren sind viele aus Deutschland geflüchtet, vor dem rechten Terror.
    Die Welt ist ein unsicherer Ort, für die Meisten. Das Sinnvollste ist es, Lösungen zu finden, und nicht, ausschließlich, egoistische Interessen durchzusetzen.

    1. S. Steinebach

      Für diesen Kommentar, Ostello, gibt es von mir fünf überzeugte Sterne, danke! *****

    2. MokkaSinn

      Auch von mir 5 Sterne dafür!
      Beste Grüße und ein herzliches Danke
      :-)

  7. Mmblfrz’s avatar

    Jetzt würde mich aber mal wirklich ernsthaft interessieren wie ihr konkret die
    Flüchtlingsfrage seht. Moral predigen ist ja leicht. Also mal Butter bei die Fische.
    Folgende Fragen:

    1. Soll hier grundsätzlich jedermann ( also theoretisch die gesamte dritte Welt) unbegrenzt ins Land dürfen, der behauptet Asyl zu wollen oder vor Krieg zu flüchten?

    2. Soll es keinerlei Abschiebungen mehr geben, also jeder der es mal geschafft hat darf für immer hier mit Vollversorgung, plus Familiennachzug bleiben?

    3. Sollen Kriminelle auch nicht mehr abgeschoben werden?

    4. Seit ihr persönlich bereit signigikante finanzielle Opfer zu bringen um Fremde mit zu finanzieren?

    Damit ihr meine Position kennt: Wer aus einem sicheren Drittstaat einreist darf nicht ins Land (entspricht übrigens der Rechtslage GG), wer ohne Papiere rein will ebenfalls nicht (entspricht auch der Rechtslage).

    Wer hier ist und kein dauerhaftes Bleiberecht bekommt wird sofort (ggf. natürlich nach Ausschöpfung des Rechtsweges) abgeschoben

    Gleiches gilt für Kriminelle.

    Solange ein Verfahren zur Prüfung des Asylantrags- oder zur Feststellung des Flüchtlingsstatus läuft, gibt es nur Sachleistungen und ein geringes Taschengeld(zur Abschreckung von Wirtschaftsmigranten)

    Erhöhung der konkreten!! Hilfe für arme Länder um Fluchtursachen zu bekämpfen. Dabei ist aber zu beachten, dass dies so durchgeführt wird, dass die dortigen Clans etc. nicht alles abgreifen. Nicht einfach.

    Da ihr meine Postion (die übrigens von allen anderen Ländern der Erde in etwa so geteilt wird, teilweise sogar verschärft wie in Polen oder auch Dänemark) ja wohl nicht teilt : Bitte- ich bin ja gerne bereit dazuzulernen.

    1. MokkaSinn

      Lieber Mblfz,
      das Thema ist zu komplex, um einfach mit ja oder nein zu antworten.

      Zwischen abschieben wollen und abschieben können liegen scheinbar größere Probleme als zu bewältigen.
      Wirtschaftsflüchtlinge schafft das Land nicht mehr und Horden an männlichen Jungspunden (ohne Aussicht auf Job, Familie und Integration) vergrößern die Probleme noch.

      Zu 4.:
      Die finanziellen “Opfer” bringe ich täglich durch meine Steuerzahlungen.
      Damit finanziere ich alle Menschen in unserem Land und jeder davon ist mir fremd. Das ist absolut kein Problem für mich.
      Ich finanziere Bankencrash und Steuerverschwendung, Fehlinvestition und unnütze Politiker etc.

  8. cassandra2010

    Meine beiden Großväter haben im Dritten Reich gegen die Nazen gekämpft, der eine als Franzose in der Résistance, der andere als verfolgter Sozialdemokrat im Untergrund, bis ihn Gestapo-Müller erwischte. Das hat meine Kindheit und Jugend nachhaltig geprägt und zudem die CDU/CSU für mich unwählbar gemacht ( ich brauche jetzt ja wohl nicht alle ehemaligen PG aufzuzählen). Die Merkel-Jahre waren und sind philiströs, gekennzeichnet vom Dauerkotau vor der Industrie und den „systemrelevanten“ Banken, die selbstredend gerettet werden mussten ( und es beim nächsten Crash wieder werden!). Vor allem die Politik der GroKos hat mir grosso modo nicht gefallen, da die SPD es zu wenig geschafft hat, diesen ihren Stempel erkennbar aufzudrücken bzw. darauf hinzuweisen.

    Dann kam der Tag, an dem Merkel „Wir schaffen das“ sagte. Und die Grenzen öffnete. Da war ich erstmals von ihrer Politik angetan, denn die Tragödien auf dem Mittelmeer durften sich nicht wiederholen. Aber dann kam etwas, was nicht hätte passieren dürfen: die gewaltige Aufgabe, Hilfsbedürftigen Schutz zu gewähren, wurde miserabel gemanagt. Offensichtlich waren in den Monaten, ja Jahren vorher keine „Notfallpläne“ konzipiert, Mitarbeiter einegstellt und geschult worden u.ä. Und diese mangelhafte Vorausschau, unter anderem, schuf den Nährboden für das Wiedererstarken des Hässlichen Deutschen.

    Ich möchte jetzt keine Vorlesung aus meinem Beitrag machen, aber eines ist für mich unumstößlich: Wir können nicht „die Welt retten“, schaffen es nicht, jeden angemessen aufzunehmen, der aus welchem Grund auch immer zu uns möchte. Deshalb mein gewiss aus der Hilflosigkeit der Bürgerin eines freiheitlichen Rechtsstaates geborener Vorschlag: gezielte Hilfe vor Ort. Und die Forderung: Keine deutschen Waffenexporte mehr an Kriegsparteien, in Krisengebiete and so on. das übrige findet sich in meinen vorigen Beiträgen.

    1. Mmblfrz’s avatar

      Vor allem sollte man einmal aufhören (Dich meine ich damit nicht!) jeden der nicht refugees wellcome schreit in die Naziecke zu stellen (Dann müßte ganz Osteuropa aus Nazis bestehen und nicht nur die). Generell halte ich aber auch die Verbindung Nazideutschland und Flüchtlingspolitik für fatal. Das eine hat mit dem anderen nichts zu tun. Nur weil “wir” 1933 -1945 die Bösen waren müssen wir nun 2015 ff nicht bis zur Selbstaufgabe nationales Harakiri begehen. Politik in der Gegenwart kann nicht durch Geschichte bestimmt werden- die ist nun mal vorbei.
      Und die die sich über FPÖ oder AfD aufregen und “Nazi” schreien, müssen sich fragen lassen, ob nicht die arrogante oberlehrerhafte Moralpredigerei zu dieser Gegenreaktion bei Teilen der Wähler führte. Wenn z.B ein Arbeiter der 30 Jahre lang schuftete arbeitslos wird und 1 Jahr später auf Harz 4 ist und dann sieht wie ein Asylbewerber fast genausoviel bekommt ohne je hier etwas eingezahlt zu haben oder , wahrscheinlich, je dem System etwas zurückzugeben, sauer wird, ist ja wohl allzumenschlich. Wenn dann ein wohlbestallter Politiker oder Lohnschreiber diesem sagt, dass er nicht so egositisch sein soll.. na dann…sowas kommt dann von sowas. Und nochwas: Ich verlange nur das geltendes Recht!!! angewendet wird. Das was Merkel gemacht hat und immer noch macht ist schlicht Rechtsbruch. Ich finde das unfassbar.
      Noch etwas zum inflationären Begriff “Nazi”: Ich hasse auch nichts mehr als diese Bande, die nur Leid und Elend über andere und das eigen Volk gebracht haben.Mir war nie begreiflich, dass es Leute gab die auch nur ansatzweise deren Tun “rechtfertigten”. Umso mehr verbietet es sich, auch aus Respekt vor den Opfern, alles was irgendwie “Rechts” ist- und diese Linie wird immer weiter gezogen- als “Nazitum” zu bezeichnen. Dies ist neuerdings ein wohlfeile Art alles was vom Mainstream abweicht zu desavouieren. Denn wenn erstmal was als Nazimeinung bezeichnet wird braucht man sich damit nicht mehr auseinander zu setzen. Ja, dies verbietet sich sogar. Nun, für mich ist ein Nazi: Anhänger des Parteiprogramms der NSDAP, Befürworter der Vernichtung fremder Rassen und Kulturen, Anstreben der Vorherrschaft über Europa und den Rest der Welt, Planung und Durchführung von Angriffskriegen, Abschaffung einer unabhängigen Justiz und Abschaffung von Meinungsfreiheit und Verfolgung Andersdenenkender. Wer dies nicht befürwortet ist eben kein Nazi.
      Aber (hihi) Vorsicht: Mit Deinem Statment von oben (Wir können nicht die Welt retten ect.) wirst Du von manchen Wohlgesinnten bestimmt zur Obersturmbandführerin ernannt-hahaharhar.

      1. cassandra2010

        Obersturm – band – führerin, hähä! Strumpfbandstürmerin, wenn schon! Im Ernst:

        PEACHUM :
        Die Welt ist arm, der Mensch ist schlecht,
        da hab ich eben leider recht!

        PEACHUM, POLLY und FRAU PEACHUM zusammen:
        Und das ist eben schade,
        das ist das riesig Fade.
        Und darum ist es nichts damit.
        Und darum ist das alles Kitt!

        Brecht, Über die Unsicherheit menschlicher Verhältnisse, Erstes Dreigroschenfinale

        Mir wäre es sehr willkommen, wenn an diesem Orte mehr inhaltlich argumentiert würde, anstatt Orden zu verteilen.

    2. MokkaSinn

      Liebe Cassandra,
      die fehlenden “Notfallpläne” haben mich nicht nur verwundert, sondern auch erschüttert.
      Da hat man wahrscheinlich gedacht, alles löst sich von allein……

      Diese gezielte Blindheit, das fettbratzige Aussitzen von Offensichtlichem löst großes Unbehagen bei mir aus.
      Und das nicht nur bei obigem “Lieblingsthema” Flüchtlinge.

      Ich habe noch nicht mal den Anspruch, die Welt retten zu wollen.
      Schon beim Versuch bringt man wiederum andere in Gefahr.

  9. Ostello Jaeger

    also mich nervt, dass es immer nur um flüchtlinge geht, aber nirgends wird über die fluchtursachen gesprochen. da scheint regelrecht denkverbot zu herrschen.
    Natürlich kann nicht ein Land allein die probleme lösen. tut es ja auch nicht…

    tschau

    1. cassandra2010

      Weil die Menschheit verroht, verblödet und nur mit dem eigenen Ego beschäftigt ist, Arschlöcher an die Spitze von Regierungen wählt, die dann das o.a. Szenario beschleunigen. Vor allem die Amerikaner tun sich da besonders hervor, mit ihrer “Hau drauf, lass die anderen Idioten aufräumen” – Mentalität. Und das seit über hundert Jahren. Und alle tanzen um seine Majestät den Mammon herum, aus allem, was lebt oder auch nicht, wird Geld gepresst, ob Mensch, ob Tier, einerlei. Vielleicht wäre ein totaler Atomkrieg ja das Beste, denn die Menschlichkeit scheint abgewirtschaftet zu haben. “Puppen sind wir, von unbekannten Gewalten am Draht gezogen; nichts, nichts wir selbst! die Schwerter, mit denen Geister kämpfen – man sieht nur die Hände nicht, wie im Märchen.”
      aus: Dantons Tod, Georg Büchner

Kommentare geschlossen.