Viel Sommer Wetter

Blauer Himmel, hochsommerliche Temperaturen, die Hundstage sind da.

Ein prächtiger Sommer, seit Wochen klares Wetter unter Hochdruckeinfluss, fast kein Regen, das Thermometer klettert oft über die 30 Grad Marke, auch hier oben im Norden, in Schleswig Holstein,  ja, hier sogar ganz besonders.

Für Urlauber ein Paradies, für viele Bauern ein Grund zur Klage, bloß wo – beim Obersten Klimagericht? Woanders, im Mittleren Italien  zB, eigentlich die klassische Gegend für Azurro und molto Sole, waren die Wetterbedingungen diesen Frühling/Sommer bisher eher reserviert, untypisch kühl, genaugenommen. Aber das sind nur Ausschnitte aus einem großen Mosaik.

In den Schlagzeilen ist etwas von endlosen Sommern und verbrennender Erde, bedrohlich in Szene gesetzt, zu sehen/lesen. Viele stöhnen und sehnen sich den kühlen Herbst herbei. Nun ja, es gibt hier oben halt nicht so wirklich eine Kultur des Umgangs mit den Hoch- sommerlichen Temperaturen, wie in den südlichen Ländern, mit Siesta und Manana – hier werden die Ärmel hoch gekrämpelt und ab geht die Post, von der Stirne heiß, rinnen muß der Schweiß ; )

Schuld an dieser Heimsuchung ist, wie sollt es anders sein, die inflationär herbeibeschworene Klimakatastrophe. Vom Wetter zum Klima in die Meinung, und wieder zurück, ist nur ein kleiner Sprung.

Ich will hier keine Thesen aufstellen über globale Erwärmung bzw. Abkühlung, dazu bin ich nicht befähigt bzw. berechtigt. Lieber nutze ich meine begrenzte freie Zeit für ein Bad im Meer oder eine erbauliche Mußestunde im Schatten einer Baumkrone, gerne unter dem Apfelbäumchen im Garten.

Und überhaupt, es gibt ja auch schon die neue Euro vier Norm für Autos und Motorräder. All die schönen neuen Superschlitten und Geländewagen, vornehmlich für den Stau und den Stadtverkehr, die produzieren immer weniger CO2 als ihre Klimaschädigenden Vorgänger, – und bringen nebenbei auch noch einen enormen Profit für die Automobilbranche. Es wird also echt etwas getan, und das beruhigt mich ungemein, der Umweltschutz wird, wie dieses Beispiel zeigt, ernst genommen in Deutschland. Genaugenommen der Klimaschutz, mit den CO2 Zertifikaten und Limitierungen, eine ganz neue innovative Branche, gewinnorientiert und zielführend. Da brauchen wir den guten alten Umweltschutz schon längst nicht mehr, so sehr, hmmm… .. .

Und Tschao


  1. Corina Wagner

    Hm, also lieber ostello, ch maße mir schon an, dass ich den Damen und Herren Glauben schenke, die behaupten, dass diese Dürre auf den Feldern der Bauern und die Hitze vom Klimwandel kommt. ;-) Angeblich soll es in Zukunft zum normalen Sommeralltag gehören, wenn das Thermometer in manchen Orten Deutschlands fast die 40 Grad-Marke knackt. Vorige Woche war ich in Heidelberg, als es über 38 Grad im Schatten waren. Diese Woche ist es vor Ort immer noch so warm. Gott-sei-Dank bin ich wieder zu Hause. Ich liebe es lieber kühler. Hier sind 31 Grad. ;-) Heiß genug.
    Herzliche Grüße
    Corina

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  2. Ostello Jaeger

    Also mir reichen 30 Grad auch vollkommen, liebe Corina.

    Dieses Jahr hatten wir’s tagsüber oft darüber, mit viel Sonnenschein, Hochdruckeinfluss, schon seit Mai. Das ist echt besonders.

    2017 war’s anders, da hats, fast, jeden Tag geregnet, bin nur ein einziges mal baden gewesen. 2016 war der Sommer auch eher mau, bis auf den September, da wurds richtig sommerlich. Nun ja Schleswig-Holstein hat sein eigenes unberechenbares Klima.

    In Kürze sollen die Temperaturen wieder runtergehen, dann kommt die Jacke wieder zum Einsatz.

    Tschau

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  3. MokkaSinn

    Das Klima der Erde hat sich immer wieder geändert, seit sie existiert.
    Unseren Einfluss auf die aktuelle Entwicklung kann man aber wohl nicht mehr leugnen.

    Die Verantwortlichen der Automobilbranche sollte man übrigens in den Kerker werfen. Aber erst nach der Hitzewelle.

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  4. Ostello Jaeger

    Wichtiges Thema, da alles mit allem zusammenhängt steht auch da Wetter mit den anthroposophischen Umweltsünden im Zusammenhang, natürlich.
    Die Komplexität der Ökosysteme ist geschädigt, die Natur kann die Belastungen nicht mehr ausgleichen. Urwaldflaechen verschwinden, Äcker verarme, Arten sterben aus, wir wissen das alle.,gleichzeitig nehmen die Belastungen immer mehr zu. Dass es so nicht weiter geht wissen auch, fast, alle. Trotzdem geht es immer weiter mit dem Wachsstumswahnsinn, deshalb das Beispiel mit den immer neuen, immer schwereren und komplexeren, in der Produktion Ressourcen verschwendenden umweltbelastenden Autogenerationen. – Anstelle von sinvolleren Verkehrskonzepten, leichteren langlebigeren Fahrzeugen, Öffentl Verkehrsmittel verbessern etc. Ich will hier nicht predigen… diese CO2-Debatte geht am wesentlichen vorbei, da sie die Thematik reduziert und kommerzielle Aspekte, wie immer, im Vordergrund stehen. Der Umweltschutz insgesamt auf der Strecke bleibt, behaupte ich mal.
    Noch ein Beispiel, was mich auf die Palme bringt: Deutsche Politiker haben sich jüngst bereit erklärt teure Anlagen für Flüssiggaslagerung u Transport auszubauen, mit anderen Worten, wir sollen amerikanisches Frackinggas abnehmen, obwohl wir wissen, wie umweltzerstoerend die Gewinnung selbigen ist. Und das, obwohl in Russland grosse Mengen Gas vorhanden ist, aber bestimmte politisch wirtschaftliche Interessen diese Handelsbeziehung massiv zu unterdrücken, versuchen.
    Nun ja, könnte mir noch viel drüber von der Seele schreiben, muss aber jetzt einen Punkt setzen.
    HG

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    1. MokkaSinn

      Man kommt aus dem Kopfschüttel nicht mehr raus.
      Trumps Frackinggas statt Pipeline ins Putinland?

      Hör’nSemiruff mit dem Quatsch!

      Ich weiß ja nicht, welche Kröten hier und da zu schlucken sind, aber nach Vernunft und zukunftsorientiert (über die nächste Legislaturperiode hinaus) sieht das nicht aus.

      Es fehlt an allen Ecken und Enden an vernünftigen Verkehrskonzepten. Ich stecke täglich im Kollaps und habe keine brauchbare Alternative.

      Und wozu Palmöl in allem? Weil wieder 0,01 Cent pro Packung zu sparen ist?

      Hier könnte man noch endlos ….

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