Verkompliziere ich wieder alles oder ist es wirklich so komplex, dass mein Kopf nicht ohne Grund anfängt zu rauchen, wenn ich darüber nachdenke? Oder liegt es daran, dass ich die letzten Tage mit einer Grippe im Bett lag und an nichts anderes denken konnte, wirklich keine andere Beschäftigung hatte, als im Bett zu liegen und nachzudenken?

So viel Zeit habe ich schon damit verschwendet unglücklich zu sein, warum sollte ich jetzt nicht einfach mal glücklich sein dürfen? Habe ich, nach allem was ich durchmachen [weiter ...] »

dein fliegender teppich setzt sich in bewegung

soeben aufgestiegen

noch unsicher

in seinen bewegungen

umkreist er das zirkuszelt

vor dem zelt steht der kleine schwarze elefant [weiter ...] »

Lautet folgendermaßen:

Ein Betreuer einer Wohneinrichtung für Menschen mit psychischen Erkrankungen fährt zusammen mit drei Bewohnerinnen der Einrichtung im Transporter vom Flohmarkt zurück. [weiter ...] »

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Am Hauptbahnhof traf ich dann Jan endlich wieder.

Ich war nur kurz in der Heimat, kam also gerade von zu Hause, wo ich die dreckige Wäsche in die Waschmaschine gepackt und mir meine Vorfreude von der Seele geschrieben hatte, eigentlich einen Tag Trinkpause einlegen wollte und dann doch im Zug mein nächstes Bier auf und den Laptop aufgeklappt hatte, an meinem Manuskript saß.

Der Typ neben mir hörte lautstark irgendeine DJ-Mukke über seine Kopfhörer, dass man es im ganzen Zug dröhnen hören konnte, aber es war mir egal. Mir war auch egal, dass der Zug brechend voll war, dass der Typ neben mir ständig auf meinen Bildschirm guckte und irgendwo ein Baby schrie, weil es zu warm war, ein Hund unruhig in Kreisen durchs Abteil lief und das Herrin nicht unter Kontrolle kriegen konnte, die Sonne mir den frischen Bierschweiß auf die Stirn trieb.

Als ich Jan zur Begrüßung um den Hals fiel, war er wieder nüchtern genug, um mir eine seiner Anekdoten von seiner Zeit aus [weiter ...] »

Ihr müsst ihn lieb und nett behandeln,
erschreckt ihn nicht – er ist so zart!
Ihr müsst mit Palmen ihn umwandeln,
getreulich seiner Eigenart!
Pfeift euerm Hunde, wenn er kläfft:
Küsst den Kopisten, wo ihr ihn trefft! [weiter ...] »

“Brauchst du Hilfe?”, frage ich die Kollegin nach einer langen Besprechung, die gerade die Aktenordner zusammen sucht und schon bei drei, jetzt bei vier schweren Aktenordnern angekommen ist und wenn ich ehrlich sein soll, selbst ich hätte Probleme, sie alle auf einmal zu balancieren.

“Nein, nein. Ich bräuchte nur Hilfe beim Aufschließen der Tür.”, “Da kann ich dir auch helfen.”, sagt unsere Kollegin und beide marschieren den Flur entlang, weg von der Besprechung den Flur runter und weil ich sowieso in diese Richtung will, stolpere ich ihnen hinterher und biege links ab, wo sie rechts gemeinsam in ihre Büros gehen, setze mich an meinen Schreibtisch, in mein leeres Büro und lasse den Tag langsam Revue passieren. [weiter ...] »

CoLyrik-Gefährliches

Schlaflose Nacht im “Wahlkampfgetöse” – eine Kurzgeschichte zur Ablenkung

Schlaflose Nacht

Mitternacht ist längst vorbei. Ich bin spät nach Hause gekommen. Nach einer kleinen Ewigkeit im Bad gehe ich zu Bett. Von Nacht zu Nacht dauert die Prozedur länger, bis ich bettfertig bin. Das Anziehen der Schlafanzugshose zieht sich in die Länge, da im Hosenbein ein Knoten war. Wer auch immer den hineingemacht hat, wird seine Gründe dafür gehabt haben. [weiter ...] »

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