Traum

Traum tagged Artikel.

Abaddon

Mein dürftig Streben
Um Gnade fleht
Am Ende des Lebens
Bleibt allein das Gebet [weiter ...] »

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Der Kelch

Vergoren meine Gedanken
Schmierig wie faulige Planken.
Fragmente eherner Hoffnung
Schmieden mein tönernes Sein. [weiter ...] »

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Gestern Abend hat mir noch jemand was zur Traumdeutung erklärt, irgend so ein Heilsteine-sind-gut-Spasti, der sich selbst für mega wichtig hält. Ich bin gespannt was es bedeutet, wenn man von einer Giraffe träumt, die man in seinem Traum betäubt und damit zum Einsturz bringt, dabei zuschaut wie der Kopf aus der Höhe herunterknallt und auf dem Boden in tausend Teile zerspringt. Das habe ich gerade geträumt, davon bin ich dann auch wach geworden. Wo treffe ich diese abgedrehten Typen eigentlich immer?

Natürlich in der Bar. Da passiert sowieso die übelste Scheiße; aber gute Scheiße. Scheiße, die dich die alltägliche Scheiße vergessen lässt. – Aber genug von Scheiße. – Ein Beispiel muss her. Gestern ist ein Glas zerbrochen und niemand hat sich groß darum gekümmert, irgendwer hat fast gekotzt und ich habe einen Kerl beobachtet, der einer Frau beim Reden ständig auf die Titten glotzte. Wie fühlen sich Frauen wohl dabei? [weiter ...] »

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Tag 3
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Ein Verwundeter, ein Toter. Das Maskottchen wird vermisst. Das ist bis jetzt die Bilanz. Wer weiß, was noch dazu kommt…

Wir trinken schließlich, bis sich die Balken unseres Ferienhauses biegen. Draußen sind die Vibrationen zu krass geworden, dass ich, der mittlerweile auf Stift und Zettel umsteigen musste, um alles zu notieren, mich jetzt wieder nach drinnen verabschiedet habe und hoffe hier für einen Moment den Kopf frei zu bekommen; was natürlich nicht gelingt.

Schon am Tag der Anreise haben wir den ersten Verletzten zu beklagen gehabt, sozusagen. Er hat es direkt übertrieben und lag über der Kloschüssel. Jetzt geht er es langsamer an und schwebt in einer anderen Wolke. Seit dem ersten Tag vermisse ich das Maskottchen, man versichert mir aber in den wenigen Stunden des Tages, in denen ich ansprechbar bin und zurechnungsfähig, ihm geht es in den Baumwipfeln gut. Vier sind bis jetzt noch in Ordnung. [weiter ...] »

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„Soll ich dir eine Geschichte erzählen? Da war dieser Mann. Der war davon überzeugt, dass er bei vollem Bewusstsein ist und dann stellt sich heraus, nichts ist wie es eigentlich war. Er hat geschlafen und alles war nur ein Traum. Wie wird er reagieren? Was wird er tun?“

„Das hängt davon ab, ob der Traum ihm gefallen hat oder nicht. Demnach wird er, wenn er gut geträumt hat, versuchen weiter zu träumen. Oder den Traum schnell vergessen. – War das schon die ganze Geschichte? Klang doch sehr theoretisch. Hat eine Geschichte nicht immer einen Anfang mit: Es war einmal und ein Ende wie: Sie lebten glücklich und zufrieden bis an ihr Lebensende.“ [weiter ...] »

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Bubblegum

Diese Nacht erschien mir Heinz Erhardt im Geiste.

Als Kaugummi klebte er an meiner Bettkannenleiste.

Ich fasste nach ihm, um ihn für meine Zwecke zu nutzen.

Die Poesie wollt‘ ich ihm klauen und dann das Ding einfach verdauen.

Das Bubblegum blähte sich im Nu als gigantische Sprechblase auf.

Heinz Erhardt drohte witzigerweise ganz leise mit Weltuntergang.

Er wurde ironisch [weiter ...] »

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Weißes Meer, weiße Stille, ringsumher, glitzernde weiße Stille.
Der Schlitten gleitet ruhig dahin. Das Land ist tief im Schnee versunken.
Ein kräftiges schwarzes Pferd zieht den Schlitten über den unter dem Schnee verborgenen, kaum erkennbaren Weg.
Du sitzt neben ihr. Sie hat ihr Gesicht tief in der Kapuze ihres weißen Mantels verborgen und schaut voraus in die Ferne. Nur ihre Nasenspitze kannst du erkennen, die über den weißen Pelzbesatz der Kapuze hervorschaut. [weiter ...] »

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